BSW Solar: Pressemeldungen

Bayern legt Förderprogramm für Solarstromspeicher auf (Mi, 31 Jul 2019)
Bayern legt Förderprogramm für Solarstromspeicher auf Bundesverband Solarwirtschaft begrüßt bayerische Speicherförderung als wichtigen... Die bayerische Staatsregierung hat auf Initiative von Wirtschaftsminister Aiwanger am heutigen Mittwoch den Start eines Förderprogramms für Solarstromspeicher bekannt gegeben, die im Zusammenhang mit einer Solaranlage errichtet werden. Wer in Bayern eine neue Photovoltaikanlage mit Heimspeicher errichten möchte, kann ab dem morgigen 1. August einen Kaufzuschuss beantragen. "Wir begrüßen das bayerische Programm für Solarstromspeicher, weil damit ein wichtiger Baustein der Energiewende gefördert wird. Es ist wissenschaftlich belegt, dass damit teurer Netzausbau reduziert wird. Solaranlage auf dem Dach, Batteriespeicher im Keller und Solartankstelle für das E-Auto vor dem Haus bilden ein Dreamteam für den Klimaschutz", sagt Jörg Ebel, Sprecher der Bayerischen Sektion im Bundesverband Solarwirtschaft (BSW). Erst Ende letzter Woche hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder nach Angaben der Süddeutschen Zeitung den Freistaat zum "Sonnenland" erklärt. "Damit liegt er richtig. Bayern verfügt über ausgezeichnete Strahlungsbedingungen. Die Solarbranche steht bereit, deutlich mehr Verantwortung für das künftige Energiesystem zu übernehmen. Neben dem Freistaat ist nun die Bundesregierung am Zug, bestehende Marktbarrieren wie den Förderdeckel im EEG zu beseitigen. Von der bayerischen Landesregierung erhoffen wir uns hier tatkräftige Unterstützung", so Ebel. Da Solarenergie inzwischen sehr preiswert geworden sei und höchste Akzeptanzwerte bei der Bevölkerung genießt, zählt die Photovoltaik nach BSW-Auffassung inzwischen zu den niedrigst hängenden Früchten des Klimaschutzes. Ihr Ausbau müsse deutlich beschleunigt werden. Das neue Förderprogramm aus Bayern ist nicht nur energiewirtschaftlich sinnvoll. Es trifft auch die Wünsche der Bürger: Nach einer aktuellen repräsentativen Befragung von Eigenheimbesitzern wünscht sich jeder Zweite eine eigene Photovoltaikanlage und jeder Vierte eine Lademöglichkeit für Elektroautos (https://bsw.li/2W3mBkj). Hintergrund Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Kapazität der Solarbatterie. Für die minimale Speicherkapazität von 3 Kilowattstunden soll es den Basiszuschuss von 500 Euro geben. Jede weitere volle Kilowattstunde Speicherkapazität soll mit weiteren 100 Euro gefördert werden. Die Höchstförderung für den Solarstromspeicher liegt bei 3.200 Euro für Batterien mit 30 Kilowatt nutzbarer Kapazität. Wer zuhause außerdem einen Ladepunkt für ein Elektroauto installiert, erhält weitere 200 Euro. Weitere Informationen zur bayerischen Förderung finden Sie hier: https://bsw.li/32UgoHY PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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BSW-Solar: Bundesregierung bisher halbherzig bei solarem Mieterstrom (Thu, 25 Jul 2019)
BSW-Solar: Bundesregierung bisher halbherzig bei solarem Mieterstrom Bundesverband Solarwirtschaft gibt Mieterstromgesetz zwei Jahre nach Start schlechte Noten /... Zwei Jahre nach dem Start des Mieterstromgesetz zieht der Bundesverband Solarwirtschaft eine ernüchternde Zwischenbilanz. Gerade einmal gut 1,5 Prozent des möglichen Förderrahmens seien ausgeschöpft worden. Pro Jahr soll das Gesetz eine Förderung von solaren Mieterstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 500 Megawatt ermöglichen. Von den 1.000 Megawatt sind bis heute allerdings nur rund 15 Megawatt genutzt worden. "Die Bundesregierung bleibt bei der Klimapolitik bis heute deutlich unter ihren Möglichkeiten. Das halbherzige Mieterstromgesetz ist ein Beleg dafür, dass häufig eher Hürden und Hindernissen aufgebaut werden, anstatt den Weg für Erneuerbare Energien zu ebnen", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW). Überkomplexe und zum Teil stark einschränkende Regeln verhinderten, dass das große Potenzial des solaren Mieterstroms ausgeschöpft werde. Der BSW begrüßt die für den Herbst von der Bundesregierung auf Initiative der SPD angekündigten Nachjustierungen des Gesetzes. "Punktuell erhoffen wir uns dadurch Erleichterungen, aber wir erwarten keinen Marktdurchbruch. Damit endlich auch Millionen Mieter in Deutschland von günstigem Solarstrom profitieren können, braucht es einen großen Wurf. Wir wollen keine höheren Fördersätze, sondern weniger Marktbarrieren. Der Marktdurchbruch wird kommen, wenn solarer Mieterstrom nicht länger durch unsachgemäße Umlagen, Abgaben und bürokratische Auflagen belastet wird und wenn der für das nächste Jahr drohende Förderstopp für Solardächer endlich beseitigt wird", so Körnig. PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Christian Hallerberg, Pressesprecher Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Mit Solarenergie klimafreundlich kühlen (Thu, 25 Jul 2019)
Mit Solarenergie klimafreundlich kühlen Hitzerekorde erhöhen Nachfrage nach Klimaanlagen / Solarenergie kann Teufelskreis aus... Angesichts der häufigen Hitzewellen statten immer mehr Menschen ihr Zuhause mit Klimaanlagen und Ventilatoren aus. Damit deren Betrieb nicht zulasten des Klimaschutzes geht, sollte der zusätzliche Energiebedarf aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden. Laut der Internationalen Energieagentur verantwortet die Kühlung von Gebäuden bereits heute zehn Prozent des weltweiten Stromverbrauchs. "Hier droht ein Teufelskreis infolge des Klimawandels, den wir mit Hilfe der Solarenergie durchbrechen können. Solaranlagen sind prima geeignet, im Sommer preiswert und sauber Energie für die Kühlung bereitzustellen", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW). "Erzeugung und Verbrauch passen perfekt zueinander: An sonnigen Tagen, an denen der Kühlbedarf besonders groß ist, erzeugen Solarmodule sehr viel Strom, der direkt vor Ort verbraucht werden kann, ohne die Stromnetze zu belasten." Im Eigenheimbereich kostet Solarstrom vom eigenen Dach heute nur noch rund zehn bis zwölf Cent pro Kilowattstunde - nicht einmal halb so viel wie beim Energieversorger. Im Kraftwerksmaßstab kann Solarstrom bereits für rund fünf Cent je Kilowattstunde erzeugt werden und ist damit wettbewerbsfähig. Nach BSW-Einschätzung wird der Solarenergiebedarf durch den wachsenden Kühlungsbedarf und die Elektrifizierung der Mobilität sowie die sich zuspitzende Klimakrise in den nächsten Jahren deutlich steigen. Auch die Nachfrage nach Solarenergie ist nach BSW-Angaben in den letzten Monaten gegenüber den Vorjahreswerten zwar gestiegen. Das Ausbautempo hinke aber weiterhin um ein Vielfaches hinter dem Bedarf hinterher. Körnig: "Wir erwarten, dass die Bundesregierung ihre Solartechnik-Ausbauziele noch in diesem Jahr deutlich anhebt und verbliebene Marktbarrieren für die Solarenergie schnell beseitigt. Andernfalls drohen eine Ökoenergie-Lücke und eine anhaltende Verfehlung der Klimaschutzziele, mit gravierenden Auswirkungen für Mensch und Umwelt sowie für unsere Volkswirtschaft." Kontakte zum Solarhandwerk finden interessierte Verbraucher unter www.solartechnikberater.de PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Christian Hallerberg, Pressesprecher Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Solarpotenzial auf Gewerbehallen nutzen (Mon, 08 Jul 2019)
Solarpotenzial auf Gewerbehallen nutzen Logistik- und Produktionshallen bieten viel Platz für Solarstromanlagen / Im hessischen Dieburg ist... Die Dächer von Logistik- und Produktionshallen bieten ausgezeichnete Möglichkeiten, günstig klimafreundlichen Solarstrom zu erzeugen. Das belegt eine jetzt im hessischen Dieburg in Betrieb genommene Photovoltaik-Anlage, die als erste Dachanlage in den Auktionen für große Solarstromanlagen den Zuschlag erhalten hat. Die Anlage mit 6,4 Megawatt Leistung wird auf einer Logistikhalle mehr als sechs Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugen. Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft könnten unter veränderten politischen Rahmenbedingungen deutlich mehr Dachbrachen auf Industrie- und Gewerbehallen für Energiewende und Klimaschutz genutzt werden. „In vielen deutschen Kommunen gibt es Gewerbe- und Industriehallen, deren Dächer noch nicht für die Solarstromerzeugung genutzt werden“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW). „Auf diesen Dachbrachen könnte Solarstrom im Gegenwert zahlreicher fossil betriebener Kraftwerksblöcke geerntet werden, den wir zur Erreichung der Klimaziele dringend benötigen.“ Dafür brauche es nach BSW-Ansicht allerdings einen einfacheren und fairen Rechtsrahmen und Investitionssicherheit. Photovoltaikanlagen ab einer Leistung von 0,75 Megawatt erhalten nur dann eine Förderung, wenn sie an einer Auktion teilnehmen und den Solarstrom nicht selbst verbrauchen. Nach BSW-Informationen haben Solardächer aufgrund konstruktionsbedingter Mehrkosten und einem Selbstversorgerverbot im Wettbewerb mit ebenerdig errichteten Solarkraftwerken in der Regel nur sehr geringe Chancen in den Auktionen. Solardächer mit einer kleineren Leistung müssen nicht an einer Auktion teilnehmen, um eine Marktprämie zu erhalten. Sie dürfen selbst erzeugten Solarstrom auch selbst verbrauchen. Photovoltaik-Investitionen werden hier jedoch durch Erhebung der anteiligen EEG-Umlage auf jede selbst verbrauchte Kilowattstunde Solarstrom erschwert, was von Industrievertretern, Verbraucherschützern und Umweltverbänden seit Jahren kritisiert wird und die Investitionsbereitschaft von Unternehmen in die Photovoltaik bremst. Lediglich kleine Anlagen auf Einfamilienhäusern sind von dieser „Sonnensteuer“ befreit. Zudem drohen Neuanlagen ab Erreichen eines voraussichtlich im Verlauf des Jahres 2020 erreichten Förderdeckels überhaupt keine Förderung mehr zu erhalten. Erst jüngst hatten 15 Dach- und Bundesverbände an die Bundesregierung appelliert, den Solardeckel zu streichen. Gemeinsam vertreten sie die Interessen von über 10 Millionen Bürgerinnen und Bürgern und einigen 100.000 Unternehmen.   PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Christian Hallerberg, Pressesprecher Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin                hallerberg@bsw-solar.de     Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de </p>
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Sonniger Juni treibt Solarstromernte im ersten Halbjahr auf neuen Rekord (Wed, 26 Jun 2019)
Sonniger Juni treibt Solarstromernte im ersten Halbjahr auf neuen Rekord Im ersten Halbjahr 2019 lieferten die mehr als 1,7 Millionen Photovoltaikanlagen rund 24,5... Die sonnigen Tage des Juni bescheren Deutschland einen neuen Solarstromrekord: Im ersten Halbjahr 2019 lieferten die mehr als 1,7 Millionen Photovoltaikanlagen rund 24,5 Milliarden Kilowattstunden sauberen Strom. Das ist ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum von rund vier Prozent. Mit der Menge Solarstrom lässt sich rechnerisch der Jahresbedarf von sieben Millionen Drei-Personen-Haushalten decken. Insgesamt sicherte die Solarenergie etwa acht Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland und ersetzte damit im wachsenden Maße schmutzigen Kohlestrom. "Der neue Solarstromrekord darf nicht davon ablenken, dass es für die Bundesregierung höchste Zeit zum Handeln ist: Das ganze Klimakabinett weiß, dass wir in den ersten Monaten des nächsten Jahres auf einen herben Einbruch des Solarausbaus zusteuern, wenn nicht endlich der nahende Förderstopp für Solardächer beseitigt wird. Die Bundesregierung kann ihre Klimaziele nur mit der Vervielfachung und Entfesselung der Solarenergie erreichen, nicht aber mit einer bevorstehenden Vollbremsung beim Ausbau", so Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. Im Erneuerbare-Energien-Gesetz wurde im Jahr 2012 der Förderstopp für Solardächer bei dem Erreichen der Marke von 52 Gigawatt eingeführt. Zwar steht im Gesetz, dass "rechtzeitig" eine Anschlussregelung geschaffen werden solle. Bis heute hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aber noch keine Vorlage für den künftigen Solarausbau veröffentlicht. Wissenschaftliche Regierungsberater erwarten, dass der Ausbau von Solardächern ohne Anschlussregelung auf ein Drittel des derzeitigen Ausbauvolumens schrumpft. Ebenerdig errichtete große Solarparks befinden sich bereits an der Schwelle zur Wettbewerbsfähigkeit. Strom aus neuen Solardächern sei jedoch noch für einige Jahre auf die gesetzlich geregelte Investitionshilfe und Marktprämie angewiesen. Die Wissenschaftler sind sich ebenfalls einig, dass die Bundesregierung ihr selbst gestecktes Klimaziel für das Jahr 2020 verfehlen wird. Damit zumindest das im Koalitionsvertrag verankerte 2030er-Ziel mit 65 Prozent regenerativ erzeugtem Strom erreichbar bleibt und die Kohlekraftwerke nach und nach abgestellt werden können, ist nach Berechnungen der EE-Branche jedes Jahr der Neubau von Solarstromanlagen mit einer Nennleistung von mindestens 10 Gigawatt erforderlich. Das entspricht einer Verdrei- bis Vervierfachung des derzeitigen Ausbautempos. Im Jahr 2018 kamen gerade einmal rund 3 Gigawatt Solarkapazität hinzu. Körnig: "Solarstrom ist günstig, sicher und bei Bürgern sehr beliebt. Eine glaubwürdige Klimapolitik und ein Förderstopp für Solardächer passen nicht zusammen. Ein schnelles Machtwort der Kanzlerin muss die Verhandlungsblockade beim Klimaschutz jetzt lösen und den Weg für eine Gesetzesänderung frei machen." Drei von vier Bürgern (76 Prozent) fordern, dass Solardächer weiter gefördert werden. Nur sechs Prozent der Bundesbürger wollen am Förderdeckel festhalten. Das ergaben jüngste Repräsentativbefragungen im BSW-Auftrag. Morgen kommen die Energiepolitiker der Koalition zu einer letzten Verhandlungsrunde vor der parlamentarischen Sommerpause zusammen. PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN: Christian Hallerberg, Pressesprecher Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin hallerberg(at)bsw-solar.de Tel.: 030 / 29 777 88 30
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Wer das Klima schützt, soll Steuern sparen (Tue, 25 Jun 2019)
Wer das Klima schützt, soll Steuern sparen BSW-Solar: Wiederholt angekündigte Steuervorteile für Solarheizungen endlich umsetzen / 40 Verbände... Bei der seit acht Jahren von der Bundesregierung wiederholt angekündigten Einführung von Steueranreizen für Klimaschutzmaßnahmen hofft die Solarbranche nun auf Unterstützung aus den Bundesländern. Gemeinsam mit rund 40 anderen Verbänden forderte der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) anlässlich der Wirtschaftsministerkonferenz der Länder, die unter anderem für Solarheizungen angedachten Steuervorteile endlich umzusetzen. Als eines der wenigen Klimaschutzinstrumente im Gebäudesektor wurden die steuerlichen Anreize zwischen Union und SPD im Koalitionsvertrag verankert. Seitdem harren sie auf ihre Umsetzung - wie zuvor bereits Regierungsbeschlüsse in dieser Frage aus den Jahren 2011 im Rahmen des "Energiepakets" und 2014 im Rahmen des "Nationalen Aktionsplans Klimaschutz". Nahezu genauso lange - seit 2012 - stagniert der Anteil Erneuerbarer Energien zur Deckung des Wärmebedarfs nach Daten des Umweltbundesamtes bei lediglich einem Siebentel. "Mit Ankündigungspolitik muss endlich Schluss sein. Wer Klimaschutz ernst meint, muss jetzt handeln! Über Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit besteht längst Konsens. Kaum ein Klimaschutzinstrument genießt bei Verbrauchern und Unternehmern so hohe Sympathiewerte und verspricht eine so leichte CO2-Vermeidung", erklärte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar, anlässlich der Übergabe einer entsprechenden Erklärung, die stellvertretend von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart und dem bayerischen Wirtschafts- und Energiestaatssekretär Roland Weigert in Empfang genommen wurde. "Mit Hilfe von Steuervorteilen für Solarheizungen ließe sich der Modernisierungsstau in deutschen Heizungskellern endlich auflösen. Lasst uns Steuerberater zu Klimaschützern und Geburtshelfern der Wärmewende machen", so Körnig. Der Verband appelliert an die Bundesländer, der Bundesregierung beim ausstehenden Klimaschutz-Steueranreiz auf die Sprünge zu helfen. Auch wirtschafts- und finanzpolitisch seien die Steueranreize nach BSW-Einschätzung vernünftig, "da die Energiewende im Wärmesektor zum Konjunkturmotor werden kann und Deutschland unabhängiger von Energieimporten macht", so Körnig. Bleiben wirksame Klimaschutzinstrumente im Gebäudesektor weiter aus, drohen Deutschland hingegen aufgrund internationaler Verpflichtungen und Klimaschäden schon bald Strafzahlungen und Kosten in Milliardenhöhe. Mehr als ein Drittel des Endenergiebedarfs in Deutschland entfällt auf Gebäude. Der Anteil Erneuerbarer Energien im Wärmesektor liegt derzeit gerade einmal bei rund 14 Prozent und stagnierte in den letzten Jahren weitgehend. Hinweis für Redaktionen Den offenen Brief an die Ministerpräsidenten können Sie hier herunterladen. Ein Pressefoto der Übergabe können Sie hier herunterladen. Bildcaption: Übergabe des Verbändebriefes am Rande der Wirtschaftsministerkonferenz heute in Bremerhaven (v.l.n.r): Prof. Dr. Andreas Pinkwart, nordrhein-westfälischer Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, ), Jan-Peter Hinrichs, Geschäftsführer, Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle e. V. (BuVEG), Christian Noll, geschäftsführender Vorstand, Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF), Peter Ludolf, Fachverband Einblasdämmung e. V., Roland Weigert, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Foto: DENEFF PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN: Christian Hallerberg, Pressesprecher Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin hallerberg(at)bsw-solar.de Tel.: 030 / 29 777 88 30
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Klimapolitik verträgt keine Sommerpause (Fri, 21 Jun 2019)
Klimapolitik verträgt keine Sommerpause Letzte Sitzungswoche vor der Sommerpause: Solarwirtschaft fordert von Bunderegierung kurzfristige... Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) fordert die Bundesregierung auf, schnellstmöglich die Weichen für einen ambitionierten Ausbau der Solarenergie zu stellen. "Die Klimakrise verträgt keine Sommerpause und die Energiewirtschaft benötigt endlich klare Investitionssignale! Es herrscht weitgehende Übereinstimmung, dass die inzwischen preiswerte Solarenergie deutlich stärker ausgebaut werden muss. Gleichzeitig droht aber bereits in wenigen Monaten ein Investitionsstopp für Solarstromdächer, da ein Förderdeckel im EEG in Kürze erreicht wird. Das passt nicht zusammen", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. Die Klimapolitik werde ihre Glaubwürdigkeit nur durch konkretes Handeln und die Umsetzung längst beschlossener Ziele zurückgewinnen. Neben der von einer überwältigenden Bevölkerungsmehrheit geforderten Beseitigung des Solardeckels im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zählt nach BSW-Auffassung dazu mindestens eine Verdreifachung der Ausbaukorridore für Solardächer und Solarpark-Auktionen. Damit auch die Wärmewende endlich in Schwung komme, bedürfe es darüber hinaus eines zukunftsfähigen Gebäudeenergiegesetzes. "Der jüngst vorgelegte Gesetzesentwurf hat Jahre auf sich warten lassen und betoniert nun auch noch den jahrelangen Stillstand in der Wärmewende. Die großen Potenziale der Solarenergie für Raum- und Fernwärme verharren weiter im Tiefschlaf, wenn der Gesetzesentwurf in den Sommermonaten nicht deutlich nachgebessert wird", so Körnig. Überfällig sei insbesondere die Einführung von Mindestquoten für den Einsatz Erneuerbarer Energien auch im Falle der Heizungssanierung und bei der Fernwärme. In der kommenden Woche kommt der Bundestag zur letzten Sitzungswoche vor der Sommerpause zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Gesetzentwürfe und Anträge der Opposition zum beschleunigten Ausbau der Solarenergie, für dezentrale Bürgerenergie und zum Kohleausstieg. Für das Gebäudeenergiegesetz steht die Verbändeanhörung an, an der der BSW teilnehmen wird. PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN: Christian Hallerberg, Pressesprecher Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin hallerberg(at)bsw-solar.de Tel.: 030 / 29 777 88 30
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Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. zu den heute veröffentlichten Ergebnissen der Ausschreibung für Solaranlagen zum Gebotstermin 1. Juni 2019: (Wed, 19 Jun 2019)
Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. zu den heute veröffentlichten Ergebnissen der Ausschreibung für Solaranlagen zum Gebotstermin 1. Juni 2019: Aktuelles Pressekurzstatement "Solarstrom für nur fünf Cent je Kilowattstunde, vielfache Überzeichnung und höchste Akzeptanzwerte. Deutschlands Energiemix braucht deutlich mehr Solarstrom aus Solarkraftwerken und Solardächern. Die Auktionsergebnisse belegen einmal mehr eindrucksvoll, dass die Solarbranche sehr viel mehr und sehr preiswert Energie liefern kann, wenn man sie nur lässt. Wir sind zuversichtlich, dass die Politik dies erkennt, Ausbaudeckel nun zeitnah beseitigt und die PV-Zielwerte deutlich heraufsetzt. Solartechnik zählt inzwischen zu den niedrigst hängenden Früchten des Klimaschutzes. Es wäre nicht vermittelbar, sie nicht rechtzeitig und vollständig zu ernten."
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Solar-Prosumer ebenfalls entdecke(l)n (Tue, 18 Jun 2019)
Solar-Prosumer ebenfalls entdecke(l)n BDEW schließt sich BSW-Forderung zur Beseitigung des Photovoltaik-Förderdeckels an, will wachsende... Der Bundesverband Solarwirtschaft begrüßt, dass sich mit dem BDEW ein weiterer Bundesverband der BSW-Forderung anschließt, die bereits 2020 erreichte Förderbeschränkung im EEG (52 GW-Ausbaudeckel) zu streichen und den Ausbau der Photovoltaik zu forcieren. Mehr als 15 führende Dach- und Bundesverbände aus den Bereichen Mittelstand, Handwerk, Energie- und Immobilienwirtschaft sowie Mieter-, Verbraucher- und Umweltschutz hatten zuvor bereits eine Initiative des Bundesverbandes Solarwirtschaft zur Abschaffung des 52-GW-Ausbaudeckels unterstützt. Der BSW kritisiert allerdings die Vorschläge des Versorgerverbandes zum Umgang mit solaren Eigenversorgern als unverständlich und rückwärtsgewandt. Diese zielten in der Sache auf eine Diskriminierung von Gewerbe- und Industrieunternehmen ab, die Solarstrom in ihren Betrieben selbst nutzen wollen. Die vorgeschlagene umfängliche Belastung dezentral erzeugten Solarstroms mit Umlagen und Abgaben würden im Falle ihrer Umsetzung einen Großteil mittelständiger Investoren verschrecken und von ihrem Solarengagement abhalten. "Der BDEW will das Geschäftsmodell der Stromvertriebe absichern und einen steigenden solaren Eigenverbrauch verhindern. Dadurch würde zugleich künstlich die Förderabhängigkeit von Solardächern unnötig verlängert und vielfältige Potenziale für eine klima-, verbraucherfreundliche und dezentralere Energieversorgung blockiert", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. Im 21. Jahrhundert gehe es darum, die Ausbaubremsen und Hindernisse der Erneuerbaren Energien abzubauen, sodass zum Beispiel die Photovoltaik im Zusammenspiel mit Speichern und einer intelligenten Ladeinfrastruktur in einem fairen Wettbewerb ihre Aufgabe in einem modernen Energiesystem übernehmen kann. Körnig: "Es bedarf einer grundlegenden Reform der Umlage- und Abgabensystematik, welche nicht-sachgerechte Umlagen und Abgaben auf vor Ort erzeugten und verbrauchten Solarstrom vollständig beseitigt. Damit wird eine breite Akteursstruktur gewährleistet, die die große Akzeptanz der Photovoltaik-Technologie in der Bevölkerung sichert." Prosuming brauche Bürokratieabbau und eine Konzentration auf den sachgerechten Infrastrukturbeitrag. Dann werde Prosuming neben EE-Großkraftwerken als weitere, unverzichtbare Säule des deutschen Stromsystems bereitstehen und mit einer Fülle an neuen Geschäftsmodellen auch der klassischen Energiewirtschaft neue Ertragsfelder ermöglichen. Erst jüngst haben die Europäische Union im Rahmen des sogenannten Winterpakets und am 6. Juni die Mehrzahl der Ministerpräsidenten der Bundesländer auf eine Stärkung der Eigenversorgung mit Hilfe Erneuerbarer Energien gedrängt. PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN: Christian Hallerberg, Pressesprecher Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin hallerberg(at)bsw-solar.de Tel.: 030 / 29 777 88 30
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Ausweitung der Solarpark-Standorte in Bayern unzureichend (Wed, 05 Jun 2019)
Ausweitung der Solarpark-Standorte in Bayern unzureichend Bayern will mehr Standorte für Solarparks auf sogenannten benachteiligten Gebieten zur Verfügung zu... Berlin, München 5. Juni 2019: Das bayerische Kabinett hat gestern beschlossen, künftig für die Errichtung von Solarparks zur Solarstromerzeugung mehr Standorte auf sogenannten benachteiligten Gebieten zur Verfügung zu stellen. Die Anzahl ebenerdig errichteter Photovoltaik-Projekte zum Beispiel auf ertragsarmen landwirtschaftlichen Flächen soll von 30 auf 70 Projekte im Jahr erhöht werden. Dazu erklärt Jörg Ebel vom BSW Bayern: „Die Ausweitung reicht nicht aus. Zur Umsetzung der Klimaziele und dem Erhalt der Versorgungssicherheit wird deutlich mehr Photovoltaik benötigt. Photovoltaik auf Freiflächen ist inzwischen in Bayern die preiswerteste Art, Strom zu erzeugen. Geplant war eine Ausweitung auf 600 Megawatt, die jetzt beschlossenen 70 Projekte entsprechen nur rund 420 Megawatt. Das bleibt hinter den Erfordernissen zurück.“ Auch bei der Dachanlagen-Photovoltaik besteht nach Ansicht des Bundesverbandes Solarwirtschaft Handlungsbedarf. Die bayerische Solarwirtschaft begrüßt den Vorstoß von Energieminister Aiwanger zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Solaranlagen auf Gebäuden. „Wichtig wäre hier vor allem, dass die bayerische Staatsregierung den Druck auf die Berliner Koalition zur raschen Abschaffung des 52-GW-Deckels erhöht“, so Ebel.
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