BSW Solar: Pressemeldungen

Bremsen für Solarenergie-Ausbau jetzt lösen! (Mo, 16 Okt 2017)
Bremsen für Solarenergie-Ausbau jetzt lösen! Ergebnisse der jüngsten Auktionsrunde liegen bei unter 5 Cent/kWh für Solarstrom aus... Solarstrom erzielt im Kraftwerksmaßstab in Deutschland inzwischen Preise von unter fünf Cent pro Kilowattstunde. Dies geht aus Veröffentlichungen der Bundesnetzagentur zu den Ergebnissen der jüngsten Auktion hervor, an der Projektierer großer Solarstromanlagen teilnehmen müssen, um eine Marktprämie nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) zu erhalten. "Wenn die Bundesregierung ihre Klimaziele erreichen will, sollte sie jetzt dringend die Ausbauziele der Photovoltaik deutlich anheben. Wir können es uns nicht länger leisten, einen Großteil der möglichen Sonnenernte in Deutschland nicht einzuholen. Bei dem erreichten Preisniveau spricht alles für einen deutlich dynamischeren Ausbau der Solarenergie", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). Ohne eine Vervielfachung des Solarenergie-Ausbaupfads rücke das Klimaziel in immer weitere Ferne, so der BSW-Solar. Die derzeitige Deckelung des jährlichen Photovoltaik-Zubaus auf lediglich 2,5 Gigawatt (GW) sowie die starke Begrenzung der Auktionsvolumina stamme aus einer Zeit, als Solarstrom noch teuer war. Körnig: "Nach diesem Preisrutsch gibt es keinen Grund mehr, den Solarenergie-Ausbau weiter zu deckeln!" Nach Erhebungen des Verbandes haben sich allein in den letzten fünf Jahren die Solarstrompreise neu errichteter Solarparks mehr als halbiert. Im Kraftwerksmaßstab erzeugter Solarstrom hat inzwischen in Deutschland die Erzeugungskosten von Strom aus neu errichteten fossil befeuerten Kraftwerken unterschritten. Der derzeitige Ausbaukorridor ist nach Berechnung des Verbandes so niedrig angesetzt, dass mittel- bis langfristig gerade einmal eine Photovoltaik-Kapazität in Höhe von rund 60 GW erreichbar sei. Wissenschaftliche Studien, etwa von den renommierten Fraunhofer Instituten ISE und IWES, halten hingegen mittelfristig eine Photovoltaik-Kraftwerksleistung von rund 300 GW für notwendig. Aktuell decken in Deutschland Solarstromanlagen mit einer Leistung von 42 GW rund sieben Prozent des Strombedarfs. Auch Störfaktoren wie schädliche Umlagen und starke Beschränkungen bei der Standortwahl verhindern nach BSW-Angaben die klimapolitisch notwendige Zubaudynamik bei der Solarenergie. "Wir müssen endlich die Bremsen lösen! Auf den Dächern von Eigenheimen und Mietshäusern, auf Gewerbe und Industriegebäuden sowie ebenerdig errichteten Solarparks können wir inzwischen preiswert Sonnenenergie gewinnen, die wir für den Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor dringend benötigen", erklärt Körnig. Umfragen bestätigen immer wieder, dass die Solarenergie in Deutschland sehr hohe Akzeptanzwerte erreicht. Zudem können Photovoltaikanlagen selbst im Kraftwerksmaßstab innerhalb relativ kurzer Zeit errichtet und in Betrieb genommen werden. Damit könnten sie entscheidend dazu beitragen, das Klima- und Energiewendeziel der Bundesregierung für das Jahr 2020 doch noch zu erreichen. Zuletzt wurden zunehmend Stimmen laut, die ein Verfehlen der Klimaziele für unvermeidbar halten. "Nachdem die Photovoltaik nun so günstig geworden ist, wäre es sowohl ökologisch als auch ökonomisch absolut unerklärlich, ihr Potenzial nicht endlich voll auszuschöpfen", so Körnig. Pressekontakt, Redaktionelle Rückfragen David Wedepohl, Pressesprecher Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Str. 53, 10719 Berlin Tel.: 030 29 777 88 30 E-Mail: presse(at)bsw-solar.de www.solarwirtschaft.de
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Solarer Mieterstrom: Großes Ausbaupotenzial vor allem in Berlin, Hamburg und München (Mi, 11 Okt 2017)
Solarer Mieterstrom: Großes Ausbaupotenzial vor allem in Berlin, Hamburg und München Wohnungswirtschaft, Mieterbund, Solarwirtschaft und Energie- und Klimaschutzagenturen stellen... In den 20 größten deutschen Städten gibt es ein Potenzial von bis zu 33.000 Photovoltaikanlagen auf großen Wohngebäuden. Rund 1,4 Millionen Mieterinnen und Mieter könnten damit preiswerten Solarstrom beziehen. Das ist das Kernergebnis der Potenzialanalyse für solaren Mieterstrom, die der Bundesverband Deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), der Deutsche Mieterbund (DMB), der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands e.V. (eaD) heute vorgestellt haben. Die vier Verbände ziehen für die schnelle Verbreitung solarer Mieterstromangebote zusammen an einem Strang. Gemeinsam verfolgen sie die Ziele, möglichst viele Mieter an den Kostenvorteilen der Photovoltaik teilhaben zu lassen, die Wohnungs- und Energiewirtschaft über die Chancen von solaren Mieterstromangeboten zu informieren, den Photovoltaik-Ausbau zu dynamisieren und mit der urbanen Energiewende den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar): „Jetzt geht es endlich los mit dem Mieterstrom in Deutschlands Metropolen. Stark gesunkene Photovoltaik-Preise und das neue Mieterstrom-gesetz der Bundesregierung machen dies möglich. Wir beobachten am Markt eine stark wachsende Zahl an Akteuren, die aus den Startlöchern kommen und Mieterstromprojekte umsetzen wollen.“ Axel Gedaschko, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW): „Mieterstromprojekte sind ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Energiewende im Wohngebäudebereich. Um das Potenzial voll auszuschöpfen, müssen aber noch Hemmnisse aus dem Weg geräumt werden. Wohnungsunternehmen, die Strom aus erneuerbaren Energien wie Photovoltaik oder aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) lokal er-zeugen wollen, werden gravierend steuerlich benachteiligt. Sobald sie den erzeugten Strom ins allgemeine Netz einspeisen oder den Mietern zur Verfügung stellen, wird die eigentlich gewerbesteuerbefreite Vermietungstätigkeit gewerbesteuerpflichtig. Das Gewerbesteuergesetz muss hier dringend angepasst werden.“ Lukas Siebenkotten, Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB): „Mit Mieterstrom können sich Mieter erstmals aktiv und ganz bewusst für saubere Energie, für Umwelt- und Klimaschutz entscheiden. Der Erfolg von Mieter-strom wird aber im Wesentlichen von der Attraktivität des Strompreises abhängen. Die vorhandenen Potenziale können nur dann ausgeschöpft werden, wenn Mieterstrom deutliche Kostenvorteile mit sich bringt.“ Michael Geißler, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands e.V. (eaD): „Wir brauchen so viele ungenutzte Dachflächen wie möglich, um in den Städten die kommunalen Klimaschutzziele zu erreichen. Mieterstrom ist ein guter Anfang, in Zukunft brauchen wir weitere kreative Modelle für Dienstleistungen und Direktvermarktung. Dadurch können wir die Partizipation breiter Bevölkerungsschich-ten an der Energiewende erhöhen und sie sozialverträglicher ausgestalten.“ Nach übereinstimmender Einschätzung der vier Verbände könnte die Realisierung von Solaranlagen in deutschen Innenstädten noch deutlich erleichtert werden, wenn die nächste Bundesregierung Mieterstrom, der nicht durch das öffentliche Stromnetz geleitet wird, von der EEG-Umlage befreit. Außerdem sollten Vermieter keine steuerlichen Nachteile in ihrem Kerngeschäft haben, wenn sie ihren Mietern Strom aus eigenen Anlagen liefern. Damit würden Mieter endlich auch Eigenheimbesitzern gleichgestellt, die die Vorteile der Eigenversorgung schon länger in Anspruch nehmen können. Hintergrund Insgesamt könnten nach der Potenzialanalyse in den 20 größten deutschen Städten zusätzliche Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von bis zu 1,1 GWp zusätzlich installiert werden, die zu einer CO2-Einsparung von 500.000 Tonnen/Jahr führen würden. Die Abschätzungen beruhen auf der Annahme, dass das im Sommer in Kraft getretene PV-Mieterstromgesetz mit seinem Fördermechanismus in den kommenden Jahren von allen Marktteilnehmern aufgegriffen und gemeinsam umgesetzt wird. Beim PV-Mieterstrom handelt es sich um Strom, der auf einem oder mehreren Gebäuden durch Solarenergie erzeugt und im Wege der Direktvermark-tung an die Bewohner geliefert wird. Da dieser Strom ohne Nutzung eines allgemeinen Versorgungsnetzes zu den Kunden gelangt, werden enthält der Preis keine staatlichen Abgaben wie Netznutzungsentgelte, Konzessionsabgaben, KWK-Umlage oder Stromsteuer. Die Mehrwertsteuerpflicht und die volle EEG-Umlage von derzeit rund 7 Cent je Kilowattstunde gelten jedoch auch für solaren Mieterstrom. Um die Wettbewerbsfähigkeit von PV-Mieterstrom zu erhöhen und den solaren Ausbau in den Städten zu fördern garantiert das neue Mieterstromgesetz den Betreibern von PV-Mieterstromanlagen in Abhängigkeit von der Größe der Anlage und dem aktuellen EEG-Einspeisetarif einen Zuschlag von bis zu 3,8 Cent/kWh. Förderfähige Anlagen sind jedoch auf 100 kWp begrenzt. Der jährliche Mieterstromzubau wurde auf eine Leistung von 500 MWp gedeckelt. Auch ein Höchstpreis für PV-Mieterstrom wurde vom Gesetzgeber festgelegt. Er muss mindestens 10 Prozent unter dem am jeweiligen Ort geltenden Grundversorgungstarif liegen. Mehr Informationen zum Thema Mieterstrom, einen kostenlosen Leitfaden und Hinweise zum neuen Mieterstromgesetz finden Sie auf der Internetseite www.sonne-teilen.de, die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert wird.
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Gemischte Bilanz nach zwei Jahren EU-Energieeffizienzlabel für Heizsysteme (Di, 26 Sep 2017)
Gemischte Bilanz nach zwei Jahren EU-Energieeffizienzlabel für Heizsysteme Heizsysteme werden effizienter / Label für Verbraucher nicht immer hilfreich / Handwerk eher... Seit zwei Jahren sind die EU-Richtlinien zur Kennzeichnungspflicht von Heizgeräten in Kraft. Seither müssen alle gängigen neu verkauften Heizsysteme und Warmwasserbereiter bis 70 Kilowatt Leistung ein Energieeffizienzlabel tragen. Nun zieht der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar), der im EU-Projekt LabelPack A+ an der Einführung der Kennzeichnung mitgewirkt hat, eine gemischte Bilanz. "Die Heizungsindustrie hat aufgrund der Anforderungen des Labels zahlreiche effiziente Komponenten und Systeme entwickelt und zeichnet ihre Produkte flächendeckend mit dem Label aus. Fast alle konventionellen Heizsysteme fallen inzwischen in die Effizienzklasse A", sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer des BSW-Solar, der im deutschen Markt die Hersteller, Händler und Handwerker von Solarwärme-Anlagen vertritt. Die Effizienzkennzeichnung von Warmwasserbereitern und Heizsystemen war eine wesentliche Neuerung, weil sie nicht nur das einzelne Produkt klassifiziert, sondern mit dem Verbundanlagenlabel die Effizienz verschiedener Produktkombinationen ausweist. "Das Verbundanlagenlabel ist ein spannendes Konzept und kann die Verbraucher in die Lage versetzen, beim Kauf von Heizungsanlagen Aspekte der Effizienz und Nachhaltigkeit besser zu berücksichtigen", sagt auch Pedro Dias, Generalsekretär des Europäischen Solarthermieverbands (ESTIF). "Jedoch laufe man in Gefahr, diese Chance durch Probleme in der Umsetzung zu verspielen", so Dias weiter. Laut der Einschätzung europäischer Projektpartner im EU-Projekt LabelPack A+ gefährdet die Kombination aus fehlender Aufklärung, unzureichender Marktüberwachung und geringem Interesse der Handwerker die Verbreitung des Labels im Markt. Letztere müssen beispielsweise die Energieeffizienz der Verbundanlagen bestehend aus Komponenten unterschiedlicher Hersteller selbst berechnen. Dies hat zu deutlicher Kritik der Installateure am Zusatzaufwand und an der zusätzlichen Verantwortung geführt. Auch Dr. Michael Herma, Geschäftsführer des Spitzenverbandes der Gebäudetechnik VdZ e.V., der die innovative Berechnungsplattform HEIZUNGSlabel für Verbundanlagen mit der Industrie entwickelt hat, bestätigt diese Erfahrung. "Der VdZ und seine Branchenpartner haben alle Voraussetzungen für ein möglichst einfaches Labelling von Verbundanlagen mit der Plattform HEIZUNGSlabel geschaffen. In Belgien und Deutschland wurden über HEIZUNGSlabel zwar bereits über 30.000 Label erstellt, leider ist das Label jedoch auch nach zwei Jahren noch nicht vollständig vom Markt angenommen und bei den Verbrauchern weitgehend unbekannt. Hier muss noch mehr Überzeugungsarbeit geleistet werden." Diese Erfahrungen sollen jetzt in die Evaluierung des Labels durch die EU-Kommission einfließen. "Uns war zwar bewusst, dass das Label den Mehrwert von Solarwärmesystemen nur ungenügend darstellt und die solare Nachrüstung nicht berücksichtigt", fügt Pedro Dias von ESTIF hinzu. "Dennoch hatten wir erwartet, dass es die Verbraucher sensibilisiert und den Austausch alter, ineffizienter Heizungen vorantreibt", so Dias weiter. Diese Umsetzungsschwierigkeiten gilt es anzuerkennen und bei der Novelle der EU-Richtlinie zu berücksichtigen. "Der grundsätzliche Ansatz, den positiven Beitrag Erneuerbarer Energien für die Energieeffizienz hervorzuheben, sollte aber in jedem Fall weiterverfolgt werden", sagt auch Jörg Mayer, vom BSW-Solar. Hintergrund Während die Ökodesign-Richtlinie Hersteller dazu verpflichtet, effiziente Produkte zu entwickeln, sollen Kunden mit der Effizienzkennzeichnung einfacher eine Kaufentscheidung treffen können. Besonders effiziente Systeme, die auch erneuerbare Energien wie Wärmepumpen, Biomasse oder Solarwärme einschließen, können die besten Kategorien A+ bis A+++ erreichen. Die im Juni 2017 vom EU-Parlament beschlossene Novellierung der Rahmenrichtlinie nimmt die Heiz- und Warmwassersysteme jedoch in wesentlichen Punkten aus, eine Neuanpassung der Energieeffizienzkategorien ist voraussichtlich erst deutlich nach dem Jahr 2020 zu erwarten. Über LabelPack A+ LabelPack A+ ist ein Projekt, das zur Einführung der Energieeffizienzkennzeichnung für Heizgeräte, Warmwasserbereiter und Kombinationen von der EU-Kommission im Rahmen des Horizon 2020 Programms gefördert wird. Es wird in sechs europäischen Ländern von elf beteiligten Organisationen umgesetzt. Weitere Informationen: www.label-pack-a-plus.eu/deutschland Pressekontakt, Redaktionelle Rückfragen David Wedepohl, Pressesprecher Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Str. 53, 10719 Berlin Tel.: 030 29 777 88 30 E-Mail: presse(at)bsw-solar.de www.solarwirtschaft.de
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Erneuerbare-Energien-Ziel 2020 rückt immer weiter weg (Mi, 20 Sep 2017)
Erneuerbare-Energien-Ziel 2020 rückt immer weiter weg BEE fordert beschleunigten Ausbau nach der Bundestagswahl Das Ziel, bis zum Jahr 2020 den gesamten Endenergieverbrauch zu 18 Prozent mit Erneuerbaren Energien abzudecken, rückt in immer weitere Ferne. Laut verpflichtendem EU-Ziel muss der Erneuerbare-Energien-Anteil am Endenergieverbrauch bis zum Jahr 2020 18 Prozent betragen - unter derzeitigen Bedingungen kann Deutschland lediglich 16 Prozent erreichen. Das ergeben neue Berechnungen des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). "Die nächste Bundesregierung muss den Ausbau Erneuerbarer Energien deutlich beschleunigen und nachhaltig den Verbrauch senken, damit Deutschland seine Verpflichtung gegenüber der Europäischen Union einhalten kann," sagt Dr. Peter Röttgen, BEE-Geschäftsführer. Die stagnierende Energiewende hemme das Innovationspotenzial und die Wirtschaftskraft im Erneuerbare-Energie-Sektor. Mehr Tempo beim Ausbau Erneuerbarer Energien hingegen würde die Wertschöpfung steigern und Arbeitsplätze schaffen. Die nächste Bundesregierung müsse die Energiewirtschaft modernisieren, da bislang technologische Innovationen häufig an regulatorischen Rahmen scheitern. "Deckelungen des Ausbaus Erneuerbarer Energien widersprechen dem marktwirtschaftlichen Ansatz. Barrieren für Transformationstechnologien, insbesondere Speicher, wirken kontraproduktiv." Von den 28 EU-Ländern werden 23 das Ziel erreichen oder sogar übertreffen. Dabei haben sich die EU-Länder - im Gegensatz zu Deutschland - auf einen Anteil Erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch in Höhe von 20 Prozent festgelegt. Für Deutschland wird sogar das 18-Prozent-Ziel immer schwieriger zu erreichen. "Seit Jahren verzeichnet Deutschland keine Fortschritte beim Ausbau Erneuerbarer Energien im Wärme- und Verkehrssektor. Selbst im Strombereich ist auf Grund der zu geringen Ausschreibungsmengen nicht mit einer Kompensation zu rechnen", kritisiert Röttgen. Zudem steige vor allem im Mobilitäts- und Wärmesektor der Verbrauch. Auch deswegen werde Deutschland sein selbst gestecktes Klimaschutzziel nicht erreichen.
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BSW-Vorstand Ebel in Direktorium des Global Solar Council berufen (Mi, 13 Sep 2017)
BSW-Vorstand Ebel in Direktorium des Global Solar Council berufen Jörg Ebel übernimmt Führungsposition in internationalem Solarverband GSC / BSW-Solar mit neuen... Jörg Ebel, Vorstand des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar), ist gestern in den Vorstand des weltweiten Dachverbands der Solarwirtschaft, den Global Solar Council GSC berufen worden. Dort wird er als Vertreter des BSW-Solar die Interessen der deutschen Solarbranche vertreten und sich für den weiteren globalen Ausbau der Photovoltaik einsetzen. Er folgt auf Jörg Mayer, Geschäftsführer des BSW-Solar, dem er für dessen Aufbauarbeit im GSC dankt. Die Berufung bestätigt die internationale Strategie des BSW-Solar. Der Verband hat seine internationalen Aktivitäten in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. So hat der BSW-Solar in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen in mehreren Ländern Marktstudien erstellt, zuletzt in Afghanistan und in Pakistan. Ebenfalls in Pakistan sowie in Marokko und Südafrika führt der Verband mit lokalen Partnern Photovoltaik-Anlagenpässe zur Qualitätssicherung ein. In Algerien berät der BSW-Solar die Regierung zur Verbesserung des lokalen Ausschreibungsdesigns, in Marokko und Tunesien unterstützt er die dortigen Verbände Amisole und CSPV beim Aufbau ihrer Strukturen. Im Bereich der solaren Prozesswärme setzt der BSW-Solar in Brasilien, Indien, Mexiko und Südafrika das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt Solar Payback um. Auf europäischer Ebene engagiert sich der Verband aktuell im Projekt LabelPackA+ (Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal, Großbritannien) und ab Oktober im neuen Projekt PV for Grid, das die Auswirkungen von PV-Eigenverbrauch auf die Verteilnetze untersucht und dabei neue Geschäftsmodelle für die PV auslotet. Gemeinsam mit der deutschen Bundesregierung und weiteren Partnern hat der BSW-Solar zudem die internationale Energiewendekonferenz Berlin Energy Transition Dialogue aus der Taufe gehoben, die dieses Jahr bereits zum dritten Mal stattfand. Weitere Informationen über die internationalen Aktivitäten finden Sie in der Übersicht www.solarwirtschaft.de/international.html sowie auf den Websites der Projekte: www.label-pack-a-plus.eu www.solar-payback.com www.energiewende2017.com Ein druckfähiges Foto von Jörg Ebel finden Bildredaktionen hier: http://bsw.li/2jlHJju (Quelle: BSW-Solar) Pressekontakt, Redaktionelle Rückfragen David Wedepohl, Pressesprecher Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Str. 53, 10719 Berlin Tel.: 030 29 777 88 30 E-Mail: presse(at)bsw-solar.de www.solarwirtschaft.de
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Erfolgreich auf Solarwärme umsteigen (Di, 12 Sep 2017)
Erfolgreich auf Solarwärme umsteigen Mit Solarwärme unabhängig, kostengünstig und klimafreundlich heizen / Kostenloses Merkblatt des... In Deutschland haben sich bereits über zwei Millionen Haushalte für die Errichtung einer Solarwärmeanlage entschieden und jedes Jahr kommen rund 100.000 Haushalte dazu. Sie heizen in der Regel preiswerter, unabhängiger und klimafreundlicher als Haushalte, die lediglich auf Öl oder Gas setzen. Der Einbau einer Solarheizung wird vom Staat mit mehreren tausend Euro gefördert. Was man beim Umstieg auf eine Sonnenheizung beachten sollte und welche Fragen dabei zu klären sind, hat der Bundesverband Solarwirtschaft in einem kostenlosen Merkblatt zusammengefasst. "Sonnenheizungen beruhen auf einer ausgereiften und langlebigen Technik. Wer qualitativ hochwertige Komponenten verwendet, die dem Wärmebedarf und dem Gebäude entsprechend dimensioniert sind und fachgerecht installiert werden, kann viele Jahre mit der Kraft der Sonne heizen", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. "Woran man gute Kollektoren erkennt und wie man den richtigen Fachbetrieb findet, zeigen wir in unserem kostenlosen Merkblatt." Zu finden ist das Merkblatt auf www.solarwirtschaft.de/unsere-themen-solarthermie/verbraucherrat.html. Informationen über Solarwärme und die Förderung bietet auch der Internetratgeber www.solartechnikberater.de, Informationen über Wärmespeicher gibt es auch unter www.waermespeichern.de. Auf den Internetratgebern finden sich auch kleine ansprechende Erklärfilme. Pressekontakt, Redaktionelle Rückfragen David Wedepohl, Pressesprecher Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Str. 53, 10719 Berlin Tel.: 030 29 777 88 30 E-Mail: presse(at)bsw-solar.de www.solarwirtschaft.de
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Neues Konzept senkt Kosten für Wechselrichter (Mo, 11 Sep 2017)
Neues Konzept senkt Kosten für Wechselrichter Neuartige Topologie senkt Materialkosten für kleine Netzwechselrichter um 22 Prozent / Breites... Nach gut zwei Jahren umfangreicher Arbeit meldet das Forschungsprojekt LeiKoBa das Erreichen eines wichtigen Zwischenziels: Durch optimierte Bauteile, Bauart und eine verbesserte Grundkonstruktion konnten die Materialkosten für kleine Netzwechselrichter um 22 Prozent gesenkt werden - bei gleichzeitiger Steigerung der Zuverlässigkeit. Mithilfe von computerbasierten Simulationen wurde die Topologie der Wechselrichter maßgeblich verbessert. Dadurch können mehrere Treiber und Leistungshalbleiter eingespart werden, was zu einer signifikanten Senkung der Kosten führt. "Das Ergebnis ist ein schönes Beispiel dafür, wie durch Topologieoptimierung Materialkosten eingespart werden können und damit die Wettbewerbsfähigkeit erhöht werden kann. Allerdings bedarf dies intensiver Innovationen, die nur innerhalb von Forschungsprojekten realisiert werden können", sagt Projektkoordinator Michael Müller, Head of Research bei Steca Elektronik GmbH. Das über knapp vier Jahre bis Herbst 2018 laufende Projekt LeiKoBa ist eines von 13 Projekten der Initiative "F&E für Photovoltaik", mit der die Bundesregierung im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramm die Entwicklungsanstrengungen der Photovoltaik-Industrie in Deutschland unterstützt. An LeiKoBa arbeiten neben dem Systemtechnikhersteller Steca Elektronik das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg sowie die Hochschule Kempten. Die Partner aus Wissenschaft und Industrie verfolgen neuartige Ansätze zur signifikanten Steigerung der Funktionalität bei gleichzeitiger Kostenreduktion von Systemtechnik für Photovoltaikanlagen. Die neuen Entwicklungen sollen auf breiter Basis eingesetzt werden können; von netzgekoppelten Systemen über Eigenverbrauchssysteme bis hin zu Hybridsystemen mit und ohne Batteriespeicher. Das übergeordnete Ziel der Forscher ist eine erhebliche Steigerung des Wirkungsgrads bei deutlicher Kostenreduktion. Im nun beendeten ersten Arbeitspaket haben sich die Forscher vor allem auf die Topologie des Wechselrichters konzentriert. Durch die anwendungsnahe Forschung kann bereits jetzt die entwickelte Topologie in einem Prototyp getestet und vermessen werden. „Durch die enge Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft wie sie in der F&E für Photovoltaik realisiert wurde, ist eine besonders effiziente Identifikation von Innovationen und deren Umsetzung so möglich, dass eine Realisierung in Serienprodukten zeitnah möglich wird. So kann der Forschungs- und Produktionsstandort Deutschland international gestärkt werden und Arbeitsplätze gesichert werden“, sagt Projektkoordinator Michael Müller, Head of Research bei Steca Elektronik GmbH. In weiteren Arbeitspaketen kommen alternative Materialien wie Halbleiter aus Siliciumkarbid (SiC) und innovative Gehäusekonzepte in den Fokus der Forscher. Damit wollen sie noch weitere Kostensenkungen realisieren. Über Solarstromforschung F&E für Photovoltaik - oder kurz: Solarstromforschung - ist eine Maßnahme im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung und des Förderprogramms Photonik Forschung Deutschland. Über die Förderinitiative "F&E für Photovoltaik" unterstützen das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und das Bundesforschungsministerium (BMBF) die Forschungsanstrengungen der Photovoltaik-Industrie in Deutschland über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt rund 50 Mio. Euro. Dabei erhalten mehr als zehn Forschungsvorhaben eine finanzielle Unterstützung für ihre bis 2017/2018 laufenden Projekte. Das Ziel der Solarstromforschung ist, Geschäftsmodelle mit Wertschöpfungsketten am Standort Deutschland im Verbund von Industrie und industrienahen Dienstleistungen voranzutreiben. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Photovoltaik-Branche soll mittel- und langfristig gesichert und ausgebaut werden.
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Neue Internetseite zeigt Vorteile von industrieller Prozesswärme in drei Sprachen (Do, 07 Sep 2017)
Neue Internetseite zeigt Vorteile von industrieller Prozesswärme in drei Sprachen Interaktive Weltkarte illustriert Steigerung bei Turnkey-Anbietern von solaren Prozesswärmesystemen Immer mehr Industriebetriebe nutzen die Wärme der Sonne, um Energiekosten zu reduzieren und ihre CO2-Bilanz zu verbessern. Allein von 2012 bis 2016 hat sich weltweit die Zahl der Solarthermieanlagen zur Erzeugung von solarer Prozesswärme von 120 auf 500 mehr als vervierfacht. Die Mehrheit der industriellen Solarwärmeanlagen kommt in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, dem Maschinenbau und in der Textilbranche zum Einsatz. Das teilt das zur deutschen internationalen Klimainitiative (IKI) zählende Projekt "Solar Payback" am heutigen Donnerstag in Berlin mit. In Deutschland fördert der Staat die kostengünstige und klimafreundliche solare Prozesswärme mit hohen Investitionskostenzuschüssen. Damit die Umwelttechnologie weltweit verstärkt eingesetzt wird, bietet das Projekt Solar Payback jetzt auf der Internetseite www.solar-payback.com auf Englisch, Spanisch und Portugiesisch vielfältige Informationen über solare Prozesswärme in der Industrie und umfangreiche Daten über das Potenzial der Technologie. So werden auf der Internetseite die passenden solarthermischen Technologien für Produktionsprozesse mit unterschiedlichen Temperaturniveaus dargestellt. Zusätzlich können Informationsgrafiken sowie eine Publikation zur industriellen Prozesswärme auf Englisch, Spanisch und Portugiesisch kostenlos heruntergeladen werden. Eine interessante Zusatzanwendung ist die Weltkarte der Anbieter von schlüsselfertigen solaren Prozesswärme-Anlagen: Zum Start der Seite sind 71 Unternehmen aus 22 Ländern über eine interaktive Weltkarte zu finden. Dazu zählen Kollektorhersteller, die Solarwärmeanlagen planen und bauen genauso wie spezialisierte Projektentwickler, die sich auf erneuerbare Wärme in der Industrie spezialisiert haben. Solar Payback unterstützt die Verbreitung von solarer Prozesswärme in den vier Partnerländern Südafrika, Indien Mexiko und Brasilien. Ziel des Projekts bis September 2019 laufenden Projekts ist, die Bekanntheit und das Bewusstsein für das technische und ökonomische Potenzial der solaren Prozesswärmetechnologie durch transparente Informationen über die Kosten und Vorteile der Anwendungen zu erhöhen. Zusätzlich werden im Rahmen des Projekts Referenzsysteme in den Zielländern errichtet. Solar Payback kooperiert darüber hinaus mit dem Finanzsektor um Modelle zu entwickeln, die den Stakeholdern und Investoren Zugang zu Finanzierung garantieren. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier: http://bsw.li/2qUElek Pressekontakt, Redaktionelle Rückfragen Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Str. 53, 10719 Berlin Tel.: 030 29 777 88 30 E-Mail: presse(at)bsw-solar.de www.solarwirtschaft.de
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Afghanistan: Großes Potenzial für profitablen Solarstrom (Do, 31 Aug 2017)
Afghanistan: Großes Potenzial für profitablen Solarstrom Erste Studie über afghanischen Photovoltaik-Markt veröffentlicht / Untersuchung von lokalen... Solarstrom wird in der Energieversorgung Afghanistans künftig eine wichtige Rolle spielen. Die Regierung möchte entsprechende Rahmenbedingungen schaffen und ausländischen Investoren, Projektentwicklern und Lieferanten attraktive Geschäfte ermöglichen. Dies sind zentrale Ergebnisse einer vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar), der afghanischen Union für Erneuerbare Energie (AREU) und eclareon erstellten Studie, die nun vom BSW-Solar veröffentlicht wurde. Die Studie wurde von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert. „Die erste Studie über den afghanischen Solarmarkt zeigt, dass das vorhandene Potenzial für Photovoltaik-Anlagen in den nächsten Jahren nach und nach gehoben werden kann. Einschränkungen bei der Sicherheitslage müssen streng beachtet werden, sind aber kein Ausschlusskriterium für Geschäfte in diesem Markt“, sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer des BSW-Solar. „Die in der Studie gewonnenen Erkenntnisse erlauben es der afghanischen Regierung, den Energiesektor mit Hilfe internationaler Investoren so zu modernisieren, dass die Photovoltaik große Teile der Stromversorgung decken kann. Die politische Bereitschaft, Solarenergie zu entwickeln, ist beeindruckend und ein wichtiger Stabilitätsfaktor für das notleidende Land.“ Die afghanische Regierung plant bis 2032 mit einer installierten Photovoltaik-Leistung von 1,5 Gigawatt, die an der Studie beteiligte AREU geht sogar von einer wirtschaftlich erschließbaren Leistung von 3 Gigawatt aus. Damit diese Ziele erreicht werden können, möchte die Regierung ausländische Investoren unterstützen. Gleichzeitig, so die Studie, müssen lokale Akteure wie Investoren und Banken hinsichtlich der technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten der Photovoltaik fortgebildet werden. Im Detail untersucht die Studie drei Geschäftsmodelle sowie die Bedingungen, unter denen diese wirtschaftlich darstellbar sind: Netzunabhängige Energiedienstleistungen auf Basis Erneuerbarer Energien (RESCO-Modelle, Renewable Energy Service Company), Stromabnahmeverträge (PPA, Power Purchase Agreement) für große Solarkraftwerke und Net-Metering-Modelle für Aufdachanlagen. Die Regierung hat die Ausgestaltung der Fördermechanismen noch nicht abgeschlossen, dennoch lassen sich bereits erste Erfolge begutachten. So wurden kürzlich vier PPA-Verträge mit dem staatlichen Energieversorger (Da Afghanistan Breshna Sherkat, DABS) unterschrieben, unter anderem für ein 10 Megawatt-Projekt in Kandahar mit 15 Jahren Laufzeit, bei dem der Strompreis individuell verhandelt wird. Die bislang realisierten Photovoltaik-Projekte mit einer Gesamtleistung von 1,8 Megawatt wurden von internationalen Gebern finanziert, die den Fokus ihrer Investitionen oft auf Erneuerbare Energie legen. So sind beispielsweise 60 Prozent des Fonds der Asiatischen Entwicklungsbank für 2016 bis 2018, gut 300 Millionen Dollar, für die Entwicklung nachhaltiger Energiequellen vorgesehen. Hintergrund Öffentlich vorgestellt wird die Studie am 26.9.17 bei einem Workshop auf der Intersolar Middle East in Dubai (www.intersolar.ae/en/conference/session/enabling-pv-afghanistan-1658.html). Akteure der Solarbranche, die im mittleren Osten aktiv sind oder sich für diese Region interessieren, sollten weder diesen Termin noch das Business Matchmaking Event am folgenden Tag verpassen (www.intersolar.ae/en/program/special-events/business-matchmaking-event-afghanistan-pakistan.html). Weitere Informationen zur Intersolar Middle East: www.intersolar.ae/en/home.html Erste Einblicke in die Studie bietet ein kostenloses Webinar (in englischer Sprache), das am 5.9.17 stattfinden wird. Anmeldung unter http://bsw.li/2wQsww9. Die Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden: www.solarwirtschaft.de/enabling-pv.html Pressekontakt, Redaktionelle Rückfragen Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Str. 53, 10719 Berlin Tel.: 030 29 777 88 30 E-Mail: presse(at)bsw-solar.de www.solarwirtschaft.de
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Solarstrom für Mieter - neuer Leitfaden (Do, 31 Aug 2017)
Solarstrom für Mieter - neuer Leitfaden Neuauflage des BSW-Leitfadens unterstützt Immobilien- und Energiewirtschaft bei der Initiierung... Rund zehn Millionen Verbraucher nutzen in Deutschland bereits eigene Solaranlagen zur Strom- oder Wärmeproduktion. Auch immer mehr Mieter wollen nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) ihren Energiebedarf zu möglichst hohen Anteilen aus vor Ort erzeugter Solarenergie decken. Seit einigen Wochen verzeichnet der Branchenverband ein wachsendes Interesse in der Energie- und Wohnungswirtschaft an der Errichtung von Photovoltaikanlagen auf Mietwohngebäuden und an der Auflage attraktiver Mieterstromtarife. Das wachsende Interesse führt der BSW-Solar auf stark gesunkene Erzeugungskosten für Solarstrom und das von der Bundesregierung im Juli verabschiedete Mieterstromgesetz zurück. Der BSW-Solar hat zu diesem Anlass die Info-Broschüre "Geschäftsmodelle mit Mieterstrom" neu aufgelegt. "Mit dem kostenlosen Leitfaden wollen wir Stadtwerken und der Immobilienwirtschaft eine Hilfestellung an die Hand geben, um ihre Mieter und Kunden künftig erfolgreich mit preiswertem Solarstrom zu versorgen und damit gleichzeitig stärker an sich zu binden", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. Die 56-seitige Broschüre zeigt, wie die neuen gesetzlichen Regeln wirken, was bei der Planung und Umsetzung von Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden beachtet werden sollte und wie sich die Investition für alle Beteiligten rechnet. Der Leitfaden stellt dar, wie der auf Dächern von Wohngebäuden erzeugte Solarstrom an Letztverbraucher - insbesondere Mieter - in diesem Wohngebäude oder in Wohngebäuden und Nebenanlagen im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang ohne Netzdurchleitung geliefert werden kann. Er durchleuchtet das Mieterstromgesetz und beschreibt ausführlich die Faktoren, die unter den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen die Wirtschaftlichkeit der lokalen Solarstromversorgung beeinflussen. Anhand von drei Beispielrechnungen wird die Rentabilität der Anlagen konkret sichtbar und die Hebelwirkung der einzelnen Faktoren hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit der Projekte ablesbar. Ferner werden die für das neue Geschäftsmodell wesentlichen Gesetze - vom Energiewirtschaftsgesetz bis zum Gewerbesteuergesetz - thematisiert und die wichtigen Passagen erläutert. Eigene Kapitel beschreiben die Besonderheiten und Erfahrungen jeweils aus der Sicht der Immobilien- sowie der Energiewirtschaft. Reale Projektbeispiele helfen als best practice dabei, ein konkretes Verständnis und ein Gefühl für die Möglichkeiten der Mieterstrommodelle zu entwickeln. Abschließend werden die Schritte und Prüffragen auf dem Weg zum eigenen Mieterstromprojekt dargestellt. Der Leitfaden kann auf dem Online-Portal www.pv-mieterstrom.de unter dem Kurzlink http://bsw.li/2vriKRB kostenfrei heruntergeladen werden. Webinar über Mieterstrom am 7. September Der BSW-Solar bietet am 7. September im Rahmen der Reihe "Bericht aus Berlin" das Webinar "PV-Mieterstromgesetz zum Verstehen und Mitreden: Worauf Sie jetzt bei der Umsetzung achten müssen" an. Agenda und Anmeldung unter: http://bsw.li/2vyCiyG Hintergrund Der Leitfaden ist im Rahmen des EU-Projekt PV-Financing entwickelt worden, das mit Mitteln aus dem EU-Programm Horizon 2020 finanziert wurde. Pressekontakt, Redaktionelle Rückfragen David Wedepohl, Pressesprecher Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Str. 53, 10719 Berlin Tel.: 030 29 777 88 30 E-Mail: presse(at)bsw-solar.de www.solarwirtschaft.de
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