BSW Solar: Pressemeldungen

Heizungstausch: Im Sommer an den Winter denken (Di, 12 Jun 2018)
Heizungstausch: Im Sommer an den Winter denken Sommermonate für Umstieg auf Erneuerbare Wärme nutzen / Solarenergie, Holzpellets und Wärmepumpe... Der Sommer ist die ideale Jahreszeit, um alte, ineffiziente Heizkessel gegen Solarheizungen, Wärmepumpen oder Holzpelletanlagen zu tauschen. "Wer sich mit Beginn der Heizperiode über zuverlässig, klimafreundlich und günstig beheizte Wohnräume freuen möchte, sollte eine Heizungsmodernisierung jetzt angehen", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. Angesichts der in diesem Jahr noch gewährten aufgestockten Förderung und des noch niedrigen Zinsniveaus sei dafür jetzt der richtige Zeitpunkt. "Wenn die alte Heizung im Winter ihren Geist aufgibt, kann es schnell ungemütlich werden." "Unsere neue, gemeinsame Übersichtskarte zeigt, dass bayerische Gebäude mit 30 Prozent den größten Anteil an klimafreundlichen Pelletfeuerungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen aufweisen", sagt Martin Bentele (DEPI) "Doch selbst dieser Wert ist angesichts des Klimawandels und der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen deutlich zu niedrig. Rund 14 Millionen Heizungen gelten als vollkommen veraltet und sollten zügig ausgetauscht werden." "Der Heizungstausch sollte sorgfältig geplant und professionell begleitet werden - deshalb ist jetzt der ideale Zeitpunkt, sich von rein fossilen Systemen zu verabschieden und für eine klimaschonende Heizlösung zu entscheiden", ergänzt Martin Sabel (BWP) "Der Wechsel zu grüner Heiztechnik wird auch in 2018 mit bis zu einigen tausend Euro je Vorhaben staatlich gefördert." Die Karten mit der regionalen Verteilung von Pelletfeuerungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen gibt es auf https://bsw.li/2LJV12S Verbraucherinformationen: zur Solarenergie: www.solartechnikberater.de und www.sonnigeheizung.de zu Pelletheizungen: www.depi.de zu Wärmepumpen: www.waermepumpe.de PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN: Christian Hallerberg, Pressesprecher Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin hallerberg(at)bsw-solar.de Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Regierungsziel umsetzen: Mehr Solarenergie jetzt! (Fr, 08 Jun 2018)
Regierungsziel umsetzen: Mehr Solarenergie jetzt! Zur Umsetzung der Klimaziele müssen Bremsen für Photovoltaik-Ausbau jetzt gelöst werden /... Die Solarwirtschaft mahnt eine schnelle Umsetzung der von der Bundesregierung vereinbarten Sofortmaßnahmen zum Klimaschutz an. Um die große Lücke zu den selbst gesteckten Klimazielen für das Jahr 2020 zu verkleinern, sind im Koalitionsvertrag unter anderem Sonderausschreibungen für Photovoltaik und Windenergie im Umfang von jeweils 4 Gigawatt vorgesehen, die bereits im Jahr 2019 und 2020 "wirksam" werden sollen. Eine Gesetzesinitiative dazu liegt seit Wochen auf Eis. "Die solaren Sonderauktionen sind ein entscheidender Lackmustest für die Glaubwürdigkeit der Bundesregierung beim Klimaschutz. Sie müssen vom Bundestag jetzt ohne Abstriche schnell beschlossen werden, auch wenn sie nur ein erster Schritt sein können, um die gravierenden Defizite beim Klimaschutz zu beseitigen, Solarstrom kann im Kraftwerksmaßstab in Deutschland inzwischen zu Preisen von rund fünf Cent pro Kilowattstunde verbrauchsnah erzeugt werden. Es gibt also keinen Grund mehr, die Solarenergie länger zu deckeln", so Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW). Ohne eine Vervielfachung des Solarenergie-Ausbaupfads rücke das Klimaziel in immer weitere Ferne, so Körnig. Die derzeitige Deckelung des jährlichen Photovoltaik- Zubaus auf lediglich 2,5 GW sowie die starke Begrenzung der Auktionsvolumina stamme aus einer Zeit, als Solarstrom noch teuer war. Körnig: "Nach dem erzielten Preisrutsch müssen alle Solar-Deckel jetzt fallen!". Experten halten einen jährlichen Solarzubau von rund 10 Gigawatt für erforderlich, um den wachsenden Bedarf an sauberen Strom auch im Mobilitäts- und Wärmebereich zu decken. Der Bundesverband Solarwirtschaft, ein Zusammenschluss von einigen hundert Solar- und Speicherunternehmen fordert darüber hinaus, Marktbarrieren für die klimafreundliche und preiswerte Eigenstromversorgung von Mietern, Hauseigentümern, Kleingewerbe und Industrie zu beseitigen sowie faire Marktbedingungen für Erneuerbare Energien zu schaffen: http://bsw.li/2FZj3nz. PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN: Christian Hallerberg, Pressesprecher Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin hallerberg(at)bsw-solar.de Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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EU-Horizon 2020 Project LabelPack A+ startet Kampagne zum Wechsel zu effizienten Heizsystemen (Do, 03 Mai 2018)
EU-Horizon 2020 Project LabelPack A+ startet Kampagne zum Wechsel zu effizienten Heizsystemen Pressemitteilung für das EU-Projekt LabelPack A+ Viele europäische Energieverbraucher erhalten in den diesen Wochen ihre Heizkostenabrechnung für das Jahr 2017. Wer sich über die steigenden Heizkosten ärgert, sollte jetzt mit dem Umstieg auf ein modernes, sparsames Heizsystem beginnen. Der Sommer ist die Zeit, sich auf den nächsten Winter vorzubereiten. Der lange Winter und beständig steigende Energiepreise für Öl und Gas zum Jahresende haben dafür gesorgt, dass viele Verbraucher höhere Heizkosten zahlen müssen als erwartet. Das ist ärgerlich, doch viele Bürger können aus eigener Kraft die Ausgaben für das warme Zuhause und warmes Wasser senken – mit dem Umstieg auf hocheffiziente und moderne Heizsysteme, die langfristig Heizkosten einsparen und die Umwelt schonen. "Viele Verbraucher in Europa erneuern ihre alte Heizung erst dann, wenn sie kaputt geht. Das geschieht dummerweise meist im Winter, wenn Wärme dringend benötigt wird. In der Regel bleibt dann keine Zeit, sich über die unterschiedlichen Heiztechnologien zu informieren, Angebot zu vergleichen oder mit Energieberatern über zukunftssichere Investitionen zu sprechen", sagt David Wedepohl, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. Insbesondere wenn der Einsatz besonders effizienter Heiztechnologien oder erneuerbarer Energien sinnvoll wäre, sei ein Notaustausch oft kontraproduktiv. Denn dabei wird auf die Technologie gesetzt, die schnell verfügbar ist und nicht auf die günstigste. Wedepohl: "Beim Notaustausch einer Heizung werden wichtige Chancen verpasst, um mit einem effizienten Heizgerät langfristig Geld zu sparen und sich gegen steigende Energiepreise zu schützen." Der Frühling ist daher die ideale Zeit, um sich umfassend über die auf dem Markt vorhandenen Lösungen zu informieren und effiziente neue Heizsysteme zu vergleichen. Im Sommer oder Herbst können diese dann leicht ausgetauscht werden. Bei der Suche nach einem effizienten und umweltfreundlichen Heizsystem hilft das Europäische Energieeffizienzlabel für Heizgeräte und Warmwasserbereiter. Um den Verbrauchern in der ganzen Europäischen Union dieses Effizienzlabel näher zu bringen und den Austausch von veralteten Heizgeräten voranzubringen, hat die EU das Projekt LabelPack A+ ins Leben gerufen. Jetzt startet in dem Projekt die Informations-Kampagne #CheckYourHeating. "Wir wollen vor allem Hauseigentümer erreichen, die eine ineffiziente Heizungsanlage betreiben", erläutert Pedro Dias, Generalsekretär von Solar Heat Europe. "Dabei wollen wir das EU-Energielabel bekannter machen. Das ist zwar seit Herbst 2015 verpflichtend. Wir haben aber festgestellt, dass es bei Endverbrauchern kaum bekannt ist und die Bürger die Energiekennzeichnung nur selten beim Heizungskauf berücksichtigen." Das Label besteht aus den gut bekannten Farbskalen von „G“ bis „A+++“. Nur hocheffiziente Systeme, die auch erneuerbare Energien einsetzen, können „A+“ oder eine bessere Kategorie erreichen. "Auf Grund der geringen Nachfrage durch die Endverbraucher nutzen nur wenige Installateure das Label in ihrem Marketing für energieeffiziente Systeme", bestätigt Wedepohl. "Mit der Kampagne wollen wir das Bewusstsein für energieeffiziente Lösungen mit Solarwärme erhöhen. Hierzu haben wir mehrere Filme erstellt, die auf unterhaltsame Weise darüber informieren." Die Kampagne wird in sieben Ländern durchgeführt und durch einen "Selfie-Challenge" begleitet. Hierbei sind Installateure und Endverbraucher dazu aufgefordert "Selfie-Fotos" mit dem Heizungslabel über soziale Medien zu posten. Hierbei können wertvolle Preise gewonnen werden. Hauptpreis ist eine Fotodrohne, damit noch bessere Selfies und Bilder von Solaranlagen gemacht werden können. Darüber hinaus gibt es noch Preise für jedes Land, ein "Power House Kit" Spielzeugkasten für Kinder sowie Gratistickets für die Solar- und Energiemesse "Intersolar Europe", die vom 20. bis 22. Juni 2018 in München stattfindet. Prämiert werden Selfies danach, wie oft sie auf Twitter unter #LabelPackAPlus oder #CheckYourHeating gepostet oder weitergeleitet werden. Es zählt ebenso die Anzahl der Likes und Hearts (Twitter).
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Solarstrom-Nachfrage zieht kräftig an (Do, 03 Mai 2018)
Solarstrom-Nachfrage zieht kräftig an Nachfrage nach Solarstromanlagen steigt deutlich / BSW: Ausbauziele jetzt erhöhen und... Zum Jahresauftakt 2018 legte die Nachfrage nach neuen Solarstromanlagen in Deutschland kräftig zu. Von Januar bis März 2018 hat die Bundesnetzagentur neue Photovoltaik-Systeme mit einer Gesamtleistung von rund 580 Megawatt registriert. Damit ist der deutsche Photovoltaik-Markt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 65 Prozent gewachsen. Als Ursachen für die Marktbelebung gelten neben gesunkenen Photovoltaik-Preisen zurückgewonnenes Vertrauen bei Handwerk und Projektierern in stabile politische Rahmenbedingungen, ergab eine aktuelle Erhebung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW). Sollte sich der Positivtrend auf dem Photovoltaik-Markt fortsetzen, könnte 2018 nach BSW-Einschätzung das Zubauziel der Bundesregierung von 2,5 Gigawatt erreicht werden. "Die positiven Marktsignale sollten genutzt werden, um der Energiewende jetzt noch deutlich mehr Schwung zu verleihen", empfiehlt BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. "Die im Koalitionsvertrag vereinbarten Sonderausschreibungen müssen schnell und ohne Abstriche umgesetzt werden. Sie dürfen dabei aber nur ein erster Schritt sein. Eine Erhöhung der Ausbauziele, der Abbau von Förderdeckeln und Investitionsbarrieren im Gebäude- und Kraftwerkssegment sowie die Herstellung fairer Marktbedingungen müssen damit Hand in Hand gehen". Nach einem starken Preisverfall in den letzten Jahren kann Solarstrom nach BSW-Angaben inzwischen im Gewerbe- und Eigenheimbereich bereits für rund 10 Cent je Kilowattstunde (kWh) erzeugt werden. Ebenerdig errichtete deutsche Solarparks im Kraftwerksmaßstab erreichen sogar noch deutlich niedrigere Stromerzeugungskosten. Nach übereinstimmender Einschätzung von Wissenschaftlern des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) und anderer Forschungseinrichtungen muss der jährliche Ausbau der Solarenergie in Deutschland vervielfacht werden, um die Klimaziele zu erreichen und den wachsenden Bedarf nach klimafreundlicher Energie im Strom-, Verkehrs- und Mobilitätssektor zu decken. Neben ihren geringen Erzeugungskosten besticht die Solarenergie durch ihre hohe Verbrauchsnähe und Akzeptanz bei der Bevölkerung. Zusammen mit dem Einsatz von Speichern und der Digitalisierung kann sie den Netzausbaubedarf deutlich verringern. PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN: Christian Hallerberg, Pressesprecher Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin hallerberg(at)bsw-solar.de Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Bundesregierung führt internationalen Dialog zur Energiewende fort (Di, 17 Apr 2018)
Bundesregierung führt internationalen Dialog zur Energiewende fort Konferenz Berlin Energy Transition Dialogue 2018 eröffnet Außenminister Heiko Maas und Wirtschaftsminister Peter Altmaier eröffnen heute den vierten Berlin Energy Transition Dialogue im Auswärtigen Amt. Bei der zweitägigen Konferenz unter dem Motto "towards a global Energiewende" kommen Ministerinnen, Minister und hochrangige Delegationen aus 40 Ländern mit Vertretern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um Strategien für eine intelligente Transformation des Energiesystems, des Verkehrssektors und der Wärmeversorgung zu entwickeln. Insgesamt werden Dienstag und Mittwoch rund zweitausend Gäste aus 95 Ländern erwartet. Bundesaußenminister Heiko Maas: "Deutschland ist entschlossen, die nachhaltigen Entwicklungsziele zu erreichen. Die konsequente Umsetzung der Energiewende ist von zentraler Bedeutung für uns. Wir setzen uns für eine internationale Energie- und Klimapolitik ein. Denn erneuerbare Energien sind nicht nur nachhaltig, sie sind auch reichlich und nahezu überall vorhanden. Dadurch verliert Energie das Potential als Macht- und Druckmittel in der internationalen Politik missbraucht zu werden. Wir sehen Energiepolitik deswegen als Plattform für Kooperation, für Dialog und für den internationalen Austausch. Der Berlin Energy Transition Dialogue ist ein ideales Beispiel hierfür. Klar ist aber auch: Wenn wir es nicht schaffen, das Pariser Übereinkommen und die Agenda 2030 umzusetzen, dann werden wir uns in einer Welt wiederfinden, mit noch viel größeren Risiken für Stabilität und Frieden, als wir es jetzt schon erleben." Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: "Der vierte Berliner Energiewende Dialog zeigt eindrücklich: Die Energiewende ist zu einem globalen Phänomen geworden. Noch nie waren Wind- und Solarenergie so günstig wie heute. Noch nie war das Bewusstsein in vielen Ländern so groß, dass sie eine sichere, wirtschaftliche und umweltverträgliche Energieversorgung brauchen. Viele Länder der Welt setzen beim grundlegenden Umbau ihrer Energieversorgung auf erneuerbare Energien und verbesserte Energieeffizienz. Dabei müssen sie oft ähnliche Herausforderungen meistern und sind mit gleichen Fragen konfrontiert wie wir hier in Deutschland. Wir freuen uns, mit unseren internationalen Gästen und Partnern während des Berliner Energiewendedialoges innovative Geschäftsmodelle und technologisch anspruchsvolle und zukunftsträchtige Lösungen zu diskutieren, die die globale Energiewende weiter beschleunigen und für uns alle wirtschaftlich und auch sozial attraktiver machen werden." Die Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie, Dr. Simone Peter: "Erneuerbare Energien sind der Garant für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik, denn sie sind Motor für Innovation und Klimaschutz. Die Energiewende schafft Arbeitsplätze und Wertschöpfung, erneuert die industriellen Strukturen und schont die Ressourcen." Der Berlin Energy Transition Dialogue wird von der Bundesregierung gemeinsam mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), dem Beratungsunternehmen eclareon sowie der Deutschen Energie Agentur (dena) veranstaltet. Mit seinem Rahmenprogramm bildet er den Kern der Berlin Energy Week vom 16. bis 20. April, die dieses Jahr durch das Tech Festival der Start Up Energy Transition Initiative, die Energie-Blockchain-Konferenz EventHorizon und das Urban Energy Forum ergänzt wird. So wird Berlin erneut zum Treffpunkt der globalen Energiewende. Auf der Konferenz sprechen unter anderem: Der Bundesminister des Auswärtigen, Heiko Maas Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Svenja Schulze Der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Kommissar für die Energieunion, Maroš Šefčovič Der Generaldirektor der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA), Adnan Amin Der Executive Direktor der Internationalen Energie Agentur (IEA), Fatih Birol Die CEO des Startups Bakulu Power, Lucia Bakulumpagi-Wamala Ministerinnen und Minister weiterer Staaten CEOs internationaler Konzerne und Investoren internationaler Anlagegesellschaften Das aktuelle Programm der Konferenz sowie das Begleitprogramm finden Sie auf www.energiewende2018.com. Auf Twitter können Sie sich mit dem Hashtag #betd2018 und Fragen und Kommentaren @greensofa_betd beteiligen. Die Konferenzsprache ist Englisch. Die unvermeidbaren CO2 Emissionen dieses klimafreundlichen Events werden durch die atmosfair gGmbH mittels gemäß UN- und Gold Standard-Regularien zertifizierten Klimaschutzprojekten ausgeglichen. PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN: Christian Hallerberg, Pressesprecher Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin hallerberg(at)bsw-solar.de Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Solar- & Windenergie: Miteinander statt Gegeneinander erforderlich (Do, 12 Apr 2018)
Solar- & Windenergie: Miteinander statt Gegeneinander erforderlich Bundesverbände der Solar- und Windenergie betrachten erste gemeinsame Ausschreibung für... Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse der ersten gemeinsamen Ausschreibung von Windkraft an Land und Photovoltaik vorgelegt. Die Spitzenverbände der Solarwirtschaft und der Windenergiebranche lehnen gemeinsame Ausschreibungen weiter entschieden ab. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) und der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) sprechen sich mit Blick auf die Ergebnisse dagegen aus, die beiden Erzeugungstechnologien in einen nicht zielgerichteten Kostenwettstreit zu verwickeln. Eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende erfordere einen kraftvollen Ausbau der Wind- und Solarkapazitäten auf Augenhöhe. Gemeinsame Ausschreibungen seien dafür ungeeignet. Bei der Auktion sind alle Zuschläge auf die Photovoltaik gefallen, die Windenergie ging leer aus. Hermann Albers, BWE-Präsident, betont "Die Bundesregierung hat sich für 2030 ein ambitioniertes Ausbauziel bei den Erneuerbaren Energien gesetzt. Dieses kann nur erreicht werden, wenn sowohl Windenergie, als auch Solarenergie ab sofort deutlich stärker ausgebaut werden. Ein Gegeneinander der beiden wichtigsten Säulen unseres zukünftigen Energiesystems ist ineffizient und nicht zielführend. Stattdessen brauchen wir einen intelligenten Mix der beiden Technologien, da dieser Lastspitzen abfedert, zu einer Vergleichmäßigung der Netzauslastung beiträgt und die Systemdienlichkeit insgesamt erhöht." Zu diesem Ergebnis kam auch eine Analyse des Deutschen Wetterdienstes (DWD), der die Wetterdaten der vergangenen 20 Jahre untersucht hat. Demnach kann der kombinierte Einsatz von Photovoltaik sowie Windkraft an Land und auf See die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien stabilisieren. "Insgesamt ist es erforderlich, die Ausbaukorridore deutlich anzuheben, um das 65 Prozent Erneuerbare Energien-Ziel der Bundesregierung bis 2030 sicher zu erreichen." Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar: "Wir freuen uns für die vielen Solargewinner, betrachten das Experiment aber dennoch als gescheitert. Die Auktionsergebnisse belegen das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis neuer Solarkraftwerke, nicht aber die Eignung gemeinsamer Ausschreibungen. Erfolgreicher Klimaschutz braucht ein Miteinander und kein Gegeneinander von Solar- und Windenergie sowie verlässliche und ambitionierte Ausbaupfade für beide Technologien." Bei der Solarstromerzeugung sieht Körnig erheblichen Nachholbedarf. Um beide Technologien auf Augenhöhe zu bringen, besser miteinander zu verzahnen und die Kosteneffizienz der Solarenergie stärker zu nutzen, empfiehlt der BSW, den Aufbau der Photovoltaik-Kapazität auf ein Niveau von jährlich rund 10 GW zu ermöglichen und dafür bestehende Barrieren im Kraftwerks- und Gebäudesektor zu beseitigen. BSW und BWE warnen davor, das marktwirtschaftliche Ausschreibungsverfahren zu überfrachten. "Statt technologieneutraler Verfahren sollte der Gesetzgeber es bei eigenständigen Ausschreibungsverfahren mit fairen Wettbewerbsbedingungen belassen und so ein zur Systemintegration optimales Verhältnis von Photovoltaik- und Windenergie sichern. Auch in den getrennten Verfahren konnten beide Branchen deutlich sichtbare Kostendegressionen realisieren, an denen wir weiter arbeiten", so Hermann Albers und Carsten Körnig. Hintergrund: Die Zuschläge innerhalb der ersten technologieübergreifenden Ausschreibung weisen eine Preisspanne von 3,96 bis 5,76 Cent/kWh auf. Insgesamt wurden 32 Solarenergieprojekte bezuschlagt. Der durchschnittliche Gebotspreis lag bei 4,67 Cent/KWh. Mehr Informationen zu den Ausschreibungsergebnissen finden Sie hier: https://bsw.li/2vcLb6c Die Analyse des Deutschen Wetterdienstes finden Sie hier: https://bsw.li/2v9knDG PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN: Christian Hallerberg, Pressesprecher Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin hallerberg(at)bsw-solar.de Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Solarstromspeicher: Nachfrage wächst rasant (Fr, 16 Mär 2018)
Solarstromspeicher: Nachfrage wächst rasant Immer mehr Haushalte und Gewerbebetriebe speichern selbst erzeugten Solarstrom / Bereits 80.000... Immer mehr Haushalte und Gewerbebetriebe speichern ihren selbst erzeugten Solarstrom, um ihn rund um die Uhr nutzen zu können. Allein im vergangenen Jahr wurden in Deutschland mehr als 30.000 neue Solarstromspeicher installiert. Damit hat sich das Marktvolumen in den letzten drei Jahren verdreifacht. "Wir gehen davon aus, dass der Markt für Solarstromspeicher auch dieses Jahr im zweistelligen Bereich wachsen wird", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). Der BSW zeigt sich zuversichtlich, dass die neue Bundesregierung Speicher als ein unverzichtbares Element der Energiewende weiter unterstützen wird. Der Koalitionsvertrag enthält entsprechende Festlegungen. Die Kosten für Solarstromspeicher haben sich in den vergangenen vier Jahren halbiert. Inzwischen wird jede zweite neue Solarstromanlage im Eigenheimbereich mit einem Speicher kombiniert. Körnig erwartet, dass die Nachfrage weiter steigen wird: "Um den preiswerten Solarstrom für möglichst viele Anwendungen nutzen zu können, werden immer mehr Verbraucher und Gewerbebetriebe Solaranlagen, Speicher und Ladestation für Elektromobile miteinander verknüpfen. Die Technologien ergänzen und beflügeln einander ideal." Als Vertretung führender Solarspeicheranbieter und Exklusivpartner wird der BSW auf Europas größter Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme mit einem umfangreichen Programm präsent sein. Die EES-Europe findet parallel mit der Intersolar Europe und den beiden neuen Fachmessen Power2Drive Europe und EM-Power vom 20. bis 22. Juni 2018 auf der Messe München statt. Weitere Informationen unter www.ees-europe.com und www.die-sonne-speichern.de. Eine Pressegrafik zum Thema finden Sie auf http://www.solarwirtschaft.de/pressegrafiken.html PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN: Christian Hallerberg, Pressesprecher Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin hallerberg(at)bsw-solar.de Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Effiziente Energiewende braucht Wind- und Solarenergie (Mi, 14 Mär 2018)
Effiziente Energiewende braucht Wind- und Solarenergie Technologieneutrale Auktionen ungeeignet für ausgewogenen Mix aus Windkraft und Solarenergie /... Erstmals wird aktuell der Bau von Windenergieanlagen an Land und Solarparks in einem gemeinsamen Verfahren durch die Bundesnetzagentur ausgeschrieben. Dabei treten beide Technologien in einem Kostenwettbewerb gegeneinander an. Unabhängig vom für Anfang April erwarteten Ausgang dieses Pilotverfahrens weisen der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. und der Bundesverband WindEnergie e.V. gemeinsam auf die hohe Bedeutung eines ausgewogenen Mix Erneuerbarer Energien hin. Rückendeckung erhalten sie dabei von einer aktuellen Analyse des Deutschen Wetterdienstes (DWD), der die Wetterdaten der vergangenen 20 Jahre untersucht hat. Demnach kann der kombinierte Einsatz von Photovoltaik sowie Windkraft an Land und auf See die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien stabilisieren. "Gegenwärtig liegen Wind- und Solarstrom zwar preislich etwa auf Augenhöhe. Auf Dauer lässt sich aufgrund der unterschiedlichen Kostenstruktur ein gesunder Technologiemix mit einer gemeinsamen Ausschreibung nicht sicherstellen. Egal, wer als Sieger der jüngsten Auktion vom Platz geht, dieses Experiment lehnen wir ab", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). Wolfram Axthelm, Geschäftsführer im Bundesverband WindEnergie (BWE), pflichtet ihm bei: "Wer Kostenwettbewerb, Netzsituation und den Kapazitätsausbau einzelner Technologien über ein Verfahren steuern will, überfrachtet zwangsläufig das Instrument." Beide Verbände plädieren für faire Wettbewerbsbedingungen, die Beibehaltung getrennter Auktionen und einen Verzicht auf weitere technologieneutrale Ausschreibungen. BSW und BWE unterstreichen, dass getrennte Auktionsverfahren bereits die volle Wirksamkeit des Kostenwettbewerbs belegen und damit Stromkunden von sehr preiswertem und klimafreundlichem Strom profitieren. Zugleich könne die Politik durch Vorgabe der Auktionsmengen ein optimales Verhältnis von Photovoltaik- und Windkraft erreichen. Nach Ansicht beider Verbände ist es richtig, den Ausbau der Wind- und Solarenergie zu verstärken, wie im Koalitionsvertrag festgeschrieben wurde. Nur wenn jetzt zeitnah die Weichen für einen ambitionierten Ausbau der Erneuerbaren Energien gestellt werden, lassen sich die Klimaschutzziele von Paris und die 2030er-Ziele der neuen Bundesregierung erreichen. Hintergrund Für die am 3. April 2018 endende technologieübergreifende Ausschreibung wurde von der Bundesregierung eine zwölfseitige Verordnung erlassen, die einen grenzwertigen Komplexitätsgrad benötigt, um allein die lokale Netzsituation zu berücksichtigen. So wurde, allein um die heutige Netzsituation zu berücksichtigen, für 98 Landkreise, Kreise und kreisfreie Städte individuell eine sogenannte Verteilnetzkomponente ermittelt, mit der der lokale Zustand der Stromnetze Einfluss auf das Ausschreibungsergebnis nehmen soll. Die Zuschläge innerhalb der beiden letzten getrennten Ausschreibungen haben für Windkraft eine Preisspanne von 3,8 bis 5,3 Cent je Kilowattstunde ergeben und für Solarenergie von 3,8 bis 4,59 Cent je Kilowattstunde. Mit Spannung wird deshalb der Ausgang der ersten gemeinsamen Ausschreibung erwartet, die eine Leistung von 200 Megawatt umfasst.
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E-Autos beflügeln Solarenergie (Do, 08 Mär 2018)
E-Autos beflügeln Solarenergie 90 Prozent der kurzfristig an E-Autos interessierten Eigenheimbesitzer wollen eigene... Berlin, den 8. März 2018 – Eine aktuelle Befragung unter Eigenheimbesitzern belegt ein wachsendes Interesse an Elektromobilen und an der Solarenergie. 90 Prozent der E-Auto-Interessenten wollen sich zugleich eine eigene Solarstromanlage anschaffen. Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. erwartet, dass Elektromobilität und Solarenergie einander erheblich beflügeln. 2017 legte die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen bei Eigenheimbesitzern nach Verbandsangaben um rund ein Drittel zu. Die Anzahl der Neuzulassungen von E-Autos verdoppelte sich gegenüber 2016. Angetrieben von der Diskussion um Fahrverbote für Dieselautos, die Zuspitzung des Klimaproblems und wiederholte Meldungen über schlechte Luft in Ballungsräumen nimmt die Energiewende im Verkehrsbereich langsam an Fahrt auf. Damit rücken auch alternative Antriebe, in erster Linie Elektromotoren, stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Nahezu jeder zehnte Hausbesitzer befasst sich bereits ernsthaft mit dem Gedanken, noch in diesem Jahr ein E-Auto anzuschaffen.  Mit einer neu installierten Photovoltaik-Anlage lässt sich Solarstrom inzwischen in Deutschland auf Eigenheimen bereits ab 10 Cent je Kilowattstunde selbst erzeugen. „Die Sonne im Tank macht E-Autos nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch preiswerter“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. „Der Preisverfall bei Photovoltaik und Heimspeichern wird sich auch bei Elektromobilen fortsetzen. Die Technologien passen ausgezeichnet zueinander und werden einander beflügeln. Viele Hausbesitzer, die in diesem Jahr noch kein E-Auto kaufen, werden zumindest in eine Solarstromanlage und eine eigene Ladestation investieren.“ Wie sich Photovoltaik-Anlage, Solarstromtankstelle und Elektromobilität optimal ergänzen, steht auch bei der neuen Fachmesse Power2Drive Europe in München im Mittelpunkt. Die Power2Drive Europe ist die Plattform für die Energiewende im Verkehrssektor. Als neue Fachmesse für Ladeinfrastruktur und Elektromobilität stellt sie Lösungen und Technologien für die umweltfreundliche Mobilität der Zukunft in den Mittelpunkt. Die Power2Drive Europe findet vom 20. bis 22. Juni 2018 erstmals auf der Messe München, unter dem Dach „The smarter E Europe“ mit den Energiefachmessen Intersolar Europe, ees Europe und EM-Power, statt. Weitere Informationen auf www.PowerToDrive.de. Als Exklusivpartner der Messe verlost der BSW 100 Freikarten unter den bis zum 1. Mai beim Verband eingehenden Interessenbekundungen (E-Mail: aktion(at)bsw-solar.de). Hintergrund: Die Ergebnisse des Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmens EuPD Research beleuchten den Zusammenhang zwischen Photovoltaik und Elektromobilität. 21 Prozent der gut 500 befragten Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern gaben an, sich in den nächsten zwei Jahren mit der Kaufabsicht für ein Elektromobil zu befassen, 9 Prozent sogar noch in diesem Jahr. Insgesamt 91 Prozent dieser Hausbesitzer mit Kaufabsicht für ein Elektromobil im Jahr 2018 planen parallel die Anschaffung einer Solarstromanlage. Mehr als die Hälfte wollen ihr Vorhaben noch in diesem Jahr umsetzen (vgl. auch die Pressegrafik auf www.solarwirtschaft.de/pressegrafiken.html) Nach einer aktuellen Statistik des Forschungsinstituts ZSW aus Stuttgart erreichte der Bestand an E-Pkw in Deutschland bis Ende 2017 rund 93.000 Fahrzeuge. Mit 54.500 wurden knapp 60 Prozent davon erst im Jahr 2017 neu zugelassen. Damit hat sich die Neuzulassungsquote im Vergleich zum Vorjahr (25.150 neue E-Autos) mehr als verdoppelt. Im gleichen Zeitraum wurden rund 56.000 neue Solarstromanlagen auf Eigenheimen errichtet (2016: rd.44.000 Anlagen). Der BSW-Solar ist langjähriger Exklusivpartner der Intersolar Europe. Auch dieses Jahr wird sich der Fachverband der Solar- und Speicherbranche mit einem umfangreichen Angebot auf der Messe München präsentieren. Zu seinen Mitgliedern zählen auch führende Anbieter von Ladesystemen für E-Autos.
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Solarstrom erreicht Preisniveau von Windstrom (Mi, 21 Feb 2018)
Solarstrom erreicht Preisniveau von Windstrom Auktionsgewinner bieten Durchschnittspreis von 4,3 Cent je Kilowattstunde / Branchenverband sieht... Solarstrom aus neu geplanten großen Solarparks erreicht in Deutschland das Preisniveau von Elektrizität aus Windparks. Dies geht aus den Ergebnissen jüngster Ausschreibungen der Bundesregierung hervor: Nach Angaben der Bundesnetzagentur liegt der durchschnittliche Zuschlagspreis bei neu geplanten Photovoltaik-Kraftwerken bei 4,3 Cent, bei Windparks bei 4,6 Cent je Kilowattstunde. Strom aus neuen Öko-Kraftwerken unterschreitet damit die Erzeugungskosten von Strom aus neuen Kohlekraftwerken. Als Meilenstein der Energiewende und Sternstunde für den Klimaschutz bezeichnet Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar) das Erreichen der Kostenparität. Dieses sei das Ergebnis einer beispiellosen Kostensenkung infolge herausragender Innovationen und eines sehr harten Wettbewerbs. Körnig: „Beide Technologien ergänzen sich gut und stehen bereit, künftig eine zentrale und deutlich stärkere Verantwortung für unser Energiesystem zu übernehmen, preiswert, sicher und umweltfreundlich.“ Der BSW appelliert an die Bundesregierung, bestehende Ausbaubremsen für die Solarenergie nunmehr schnell zu lösen. „Diese stammen aus einer Zeit, als Photovoltaik noch teuer war. Davon kann nun keine Rede mehr sein. Nur mit einer schnellen Anhebung der Auktionsvolumen und einer Beseitigung von Investitionsbarrieren auch im Gebäudesektor kann Solarenergie den notwendigen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so Körnig. Im jüngst ausgehandelten Koalitionsvertrag haben sich Union und SPD das Ziel gesetzt, das im Jahr 2030 auf 65 Prozent heraufgesetzte Ökostromziel unbedingt zu erreichen. Die noch zum Klimaziel 2020 klaffende Lücke soll mittels Sonderausschreibungen verkleinert werden. Der BSW begrüßt die geplante Aufstockung der Ausschreibungsvolumen. Gemeinsame Ausschreibungen, in denen Wind- und Solarkraftwerke in den direkten Wettbewerb zueinander gestellt werden, lehnt der Verband hingegen ab. Der notwendige verstärkte Ausbau beider EE-Technologien auf Augenhöhe und ihre intelligente Kombination sowie Integration ins Energiesystem ist so nicht erreichbar. Nach übereinstimmender Einschätzung von Wissenschaftlern des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) und anderer Forschungseinrichtungen muss der jährliche Ausbau der Solarenergie in Deutschland vervielfacht werden, um die Klimaziele zu erreichen. Neben ihren geringen Erzeugungskosten besticht die Photovoltaik durch ihre hohe Verbrauchsnähe und Akzeptanz bei der Bevölkerung. Zusammen mit dem Einsatz von Speichern und der Digitalisierung kann sie den Netzausbaubedarf deutlich verringern. Hintergrund Lagen die Preise von Solarstrom zur Jahrtausendwende noch bei deutlich über 70 Cent je Kilowattstunde, so liegen sie aus neuen Solarparks der Megawattklasse nach der aktuellen Veröffentlichung der Auktionsergebnisse mit nunmehr rund vier Cent je Kilowattstunde mehr als 90 Prozent darunter. Zum Vergleich: Strom aus neuen Kohlekraftwerken kostet rund 6 Cent je Kilowattstunden, unter Einbeziehung von Gesundheits- und Klimafolgekosten rund 15 Cent je Kilowattstunde. Link zu den Ausschreibungsergebnissen auf den Seiten der Bundesnetzagentur: bsw.li/2HwTWtK Photovoltaik trägt derzeit zu rund sieben Prozent zum Nettostromverbrauch Deutschlands bei. Ihr Ausbau wurde unter anderem mittels stark begrenzter Auktionsvolumen, zahlreicher Marktbarrieren und einer finanziellen Belastung der solaren Eigen- und Direktversorgung vor fünf Jahren politisch stark ausgebremst.
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