BSW Solar: Pressemeldungen

50.000 neue Jobs durch Photovoltaik und Speicher (Do, 05 Dez 2019)
50.000 neue Jobs durch Photovoltaik und Speicher Aktuelle Studie von Bonner Marktforschern: Ausbau von Photovoltaik und Speichern könnte Zahl der... Um eine Stromerzeugungslücke infolge des Atom- und Kohleausstiegs zu vermeiden, müssen Photovoltaik- und Speicherkapazitäten deutlich stärker ausgebaut werden. Bis zum Jahr 2030 könnten so über 50.000 neue Jobs in Deutschland entstehen. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmens EuPD Research hervor. Demnach kann die Zahl der Arbeitsplätze in der heimischen Photovoltaik- und Speicherbranche bis 2030 von derzeit 26.400 auf 78.000 gesteigert werden. Der Branchenumsatz wachse in der kommenden Dekade von fünf auf 12,5 Milliarden Euro. Die Arbeitsplätze entstehen überwiegend in den Bereichen Planung, Installation, Betrieb und Wartung von PV-Anlagen. Allein im Bereich der Wartung werden die Beschäftigtenzahlen von 9.200 auf 26.000 im Jahr 2030 ansteigen. Weiteres Potential ergibt sich zudem aus der Erschließung der Marktpotenziale von Mittel- und Langfristspeicher. Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW) fordert die Bundesregierung auf, bestehende Investitionsbarrieren für Solaranlagen und Speicher nunmehr schnell zu beseitigen und die im Klimaschutzprogramm definierten Ausbauziele für Solartechnik deutlich nachzubessern. Noch in diesem Jahr müsse der 52-Gigawatt-Deckel im Erneuerbare-Energien-Gesetz fallen, wie dies von der Bundesregierung in den letzten Wochen wiederholt versprochen wurde. Andernfalls drohe 2020 nach der Windbranche nun auch der Solarbranche ein Markteinbruch, der die Klimaschutzbemühungen konterkariere und tausende Jobs gefährde. BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig warnt: „Die Zeit läuft ab, weitere Verzögerungen sind unverantwortlich! Die 52-Gigawatt-Marke wird bereits in wenigen Monaten erreicht.“ Die vom Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen EuPD Research erstellte Studie "Energiewende im Kontext von Atom- und Kohleausstieg - Perspektiven im Strommarkt bis 2040" liefert viertelstundengenau eine Prognose von Stromangebot und -nachfrage in Deutschland. Zur Vermeidung einer Stromlücke, ausgelöst durch den Rückbau konventioneller Kraftwerke und steigende Stromverbräuche, zeigt die Studie einen notwendigen Wachstumspfad der jährlichen Photovoltaik-Installationen auf 10 Gigawatt (GW) auf. Dieser PV-Zubau müsse von einem starken Anstieg an Speicherkapazitäten flankiert werden.  Mit einer prognostizierten kumulierten Photovoltaik-Leistung von 162 GW und einem Bestand an 15 Gigawattstunden an Heim-, Gewerbe- und Netzspeichern im Jahr 2030 sind deutliche Beschäftigungseffekte verbunden.  Die Solarisierung der Energieversorgung ermöglicht nach Analysen der Marktforscher im Jahr 2040 ein Absinken des Strompreises auf unter 29 Cent je Kilowattstunde. Die Studie "Energiewende im Kontext von Atom- und Kohleausstieg - Perspektiven im Strommarkt bis 2040" wurde in Kooperation von BSW-Solar, EuPD Research und The smarter E Europe erarbeitet. Das Projekt wird unterstützt von BayWa r.e., E3/DC, Fronius, Goldbeck Solar, IBC Solar, Panasonic, SHARP, SIEMENS, sonnen, SUNTECH, TESVOLT und VARTA.  Die vollständige Studie kann hier angefragt werden. Pressegrafiken zum Thema finden Sie in unserer Mediathek. PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Solar-Geschäftsklima auf Allzeithoch (Fri, 22 Nov 2019)
Solar-Geschäftsklima auf Allzeithoch Ankündigungen der Bundesregierung für schnelleren Solartechnikausbau lassen Branchenstimmung... Der vom Bundesverband Solarwirtschaft erhobene Geschäftsklimaindex Photovoltaik befindet sich auf einem Allzeithoch (vgl. Pressegrafik). „Die vom Bundeskabinett im Klimaschutzpaket beschlossene Abschaffung des 52-Gigawatt-Förderdeckels sorgt für Zuversicht. Die Unternehmen verlassen sich darauf, dass die Marktöffnung für Solardächer wie versprochen noch in diesem Jahr erfolgt. Wir erwarten eine schnelle Anhebung der Photovoltaik-Ausbauziele und Zielkorridore im Erneuerbare-Energien-Gesetz“, erklärte BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig anlässlich der diesjährigen BSW-Mitgliederversammlung in Berlin.  Die Bundesregierung hatte im Rahmen des Klimaschutzprogramms beschlossen, bis zum Jahr 2030 die installierte Solarstromleistung auf rund 100 Gigawatt zu verdoppeln. Nach übereinstimmender Auffassung des Branchenverbandes und von Marktforschern muss diese Marke bereits Mitte der 20er Jahre erreicht werden. Nur so könne eine Stromerzeugungslücke infolge des Atom- und Kohleausstiegs vermieden werden, ohne die Klimaschutzziele weiterhin zu verfehlen. Solartechnik genießt in der Bevölkerung höchste Akzeptanzwerte und ist inzwischen sehr preiswert geworden. Der BSW forderte die Bundesregierung auf, zur Umsetzung angemessenerer Ausbauziele schnell weitere Marktbarrieren einzureißen. Seit Jahren ganz vorne auf der Wunschliste der Unternehmer: die Streichung der anteiligen EEG-Umlage auf selbst verbrauchten oder direkt belieferten Solarstrom für Miet- und Gewerbequartiere. „Die Diskriminierung solarer Selbst- und Direktversorger muss jetzt beendet werden“, so Körnig. Die Klimaschutzpläne der Regierung sorgen auch im Bereich der Solarwärme für Optimismus. „Wichtig ist auch hier, Ankündigungen wie zum Beispiel die Abwrackprämie für Ölheizungen oder die steuerliche Förderung von Solarheizungen schnell umzusetzen, damit geplante Investitionen nicht hinausgezögert werden“, so Körnig. „Es ist höchste Zeit, dass auch in den Wärmesektor mehr Modernisierungsdynamik kommt und das große Potenzial der Solarthermie in der Raum-, Prozess- und Fernwärme deutlich stärker genutzt wird.“  Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde Andreas Bruske, Geschäftsführer der ad fontes GmbH, neu in den 13-köpfigen BSW-Vorstand gewählt. Er wird dort künftig die Interessen des Handwerks vertreten und verfügt über jahrelange Erfahrungen bei der Installation von PV-, Solarthermieanlagen und Speichern. Zudem wurden die Vorstandsmitglieder Alexander Peter Naujoks (SMA Solar Technology AG), Michael Entrup (Hoppecke Batterien GmbH & Co. KG) und Peter Thiele (Sharp Electronics GmbH) in ihren Ämtern bestätigt.
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Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, zum heutigen Spitzengespräch "Konzertierte Aktion Mobilität" im Bundeskanzleramt und der Teilnahme der Bundeskanzlerin an der Eröffnung der neuen Volkswagen-Produktionsanlage: (Mon, 04 Nov 2019)
Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, zum heutigen Spitzengespräch "Konzertierte Aktion Mobilität" im Bundeskanzleramt und der Teilnahme der Bundeskanzlerin an der Eröffnung der neuen Volkswagen-Produktionsanlage: Pressestatement des Bundesverbandes Solarwirtschaft e. V. vom 4.11.2019 "Mobilitätswende und Solarisierung müssen Hand in Hand gehen. Der Umstieg auf Elektromobilität hilft dem Klimaschutz nur, wenn der Strom zu hundert Prozent aus Erneuerbaren Energien stammt. Um diese steigende Nachfrage bei gleichzeitigem Atom- und Kohleausstieg decken zu können, ist eine Vervielfachung der Solarstromkapazitäten notwendig. Die Verdoppelung der Solarstromkapazität auf rund 100 Gigawatt erst 2030 erreichen zu wollen, ist mit den Ausbauzielen der Elektromobilität unvereinbar. Wir werden Versorgungssicherheit und Klimaschutz nur dann gleichermaßen gewährleisten können, wenn 2030 bereits mehr als 150 Gigawatt Solarstromkapazität in Betrieb sind. Dies geht aus einer aktuelle Strommarktstudie von Bonner Marktforschern hervor. Bis 2040 steigt der Ökostrombedarf für E-Fahrzeuge demnach bereits auf jährlich rund 70 Terawattstunden. Damit der Solarstrom unkompliziert vor Ort für das Laden von Elektrofahrzeugen genutzt werden kann, müssen Marktbarrieren fallen und unnötige Umlagen und Abgaben beseitigt werden. Wie der Stellplatz für das Auto muss auch die mit einem Stromspeicher kombinierte solare E-Tankstelle zum Standard von Wohn- und Gewerbeimmobilien werden. Die Kombination von Solaranlagen auf dem Dach, Stromspeichern im Keller und Solar-Tankstellen vor der eigenen Haustür oder beim Arbeitgeber sollten gezielt angereizt werden. Erst ihr intelligentes Zusammenspiel machen die Elektromobilität klimafreundlich und auch preiswert." Der Bundesverband Solarwirtschaft hat vor Kurzem mit EU-Unterstützung einen Leitfaden zur klimafreundlichen Elektrifizierung gewerblicher Fuhrparks erstellt, der unter dem folgenden Kurzlink kostenfrei heruntergeladen werden kann: https://bsw.li/2mCqgpD PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Neues BSW-Merkblatt: Umgang mit Photovoltaik-Altmodulen (Mon, 28 Oct 2019)
Neues BSW-Merkblatt: Umgang mit Photovoltaik-Altmodulen Photovoltaikmodule können jahrzehntelang klimafreundlichen Strom erzeugen / Altmodule müssen... Ein Vorteil der Photovoltaik besteht darin, dass sie bei fachgerechter Montage und Komponentenwahl jahrzehntelang Strom liefern kann. Werden Photovoltaikmodule aufgrund von Beschädigungen oder aus Altersgründen schließlich nicht mehr zur Solarstromerzeugung genutzt, müssen sie gemäß dem Elektro- und Elektronikgesetz (ElektroG) fachgerecht entsorgt werden. Schließlich enthalten sie wertvolle Rohstoffe. "Das Recycling von Solarmodulen ist heute technisch gut machbar. Entsorgungsfachbetriebe können Altmodule so verwerten, dass die enthaltenen Rohstoffe fast vollständig als Sekundärrohstoffe einem Produktionsverfahren zugeführt werden können", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW). "Daher ist es wichtig, dass ausrangierte Module in den Wertstoffkreislauf gelangen. Wo Altmodule abgegeben werden können und was dabei zu beachten ist, erfahren Besitzer von Photovoltaikanlagen, Installateure sowie Betreiber von Sammelstellen in unserem neuen Merkblatt." So können zum Beispiel Module aus privaten Haushalten kostenfrei bei ausgewiesenen Sammelstellen wie etwa Wertstoffhöfen oder den Rücknahmestellen der Hersteller und Vertreiber abgegeben werden. "Da bei Lichteinfall auf die aktive Zellschicht in Photovoltaik-Modulen eine elektrische Spannung entsteht, ist ein sorgfältiger Umgang mit abgebauten, zu entsorgenden Modulen wichtig", sagt Körnig. So sollten Modulkabel befestigt werden, Module sorgfältig gestapelt und gegebenenfalls mit Kantenschutz versehen werden. "Die solaraktive Seite des Modules sollte beim Stapeln immer nach unten zeigen, offene Kontakte und beschädigte Rückseitenfolien sollte man vor dem Abtransport isolieren." In Deutschland sind mehr als 1,7 Millionen Photovoltaikanlagen in Betrieb. Unter normalen Bedingungen kann ein Photovoltaikmodul mindestens 25 Jahre lang zuverlässig klimafreundlichen Strom liefern, meist auch deutlich länger. Der Branchenverband rechnet daher erst in gut zehn Jahren mit einer größeren Menge an Altmodulen. Das kostenlose Hinweispapier "Sicherer Umgang mit PV-Altmodulen" ist verfügbar auf https://bsw.li/2JsrkV0. PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Solarenergie wichtigste EE-Quelle in Bayern (Wed, 16 Oct 2019)
Solarenergie wichtigste EE-Quelle in Bayern Aus Anlass der Vorstellung der aktuellen Energiedaten für Bayern erklärt Jörg Ebel, Sprecher der... Foto: Grammer Solar "Photovoltaik hat 2018 von allen Erneuerbaren Energien erstmals am stärksten zur Stromversorgung Bayerns beigetragen. Das zeigt die Leistungsstärke der Solarenergie. Und gewaltige Wachstumspotenziale liegen vor uns. Das Ziel muss lauten, die in den nächsten Jahren ausscheidende Kernkraft als wichtigste Stromerzeugungstechnologie in Bayern abzulösen. Dafür hat die bayerische Staatsregierung bereits einige richtige Weichen gestellt. Jetzt müssen weitere Bremsen wie die unsinnige und bürokratische Abgabe auf selbst erzeugten Strom abgeschafft und die Restriktion für Freiflächen-Solaranlagen beseitigt werden. Außerdem muss der Freistaat mit gutem Beispiel voran gehen und sich verpflichten, öffentliche Neubauten nur noch mit einer Kombination aus Photovoltaikanlagen und Speichern zu errichten. Sorge bereitet der stark steigende Stromimport. Das kann und darf keine dauerhafte Lösung sein. Nur mit einem entschlossenen Maßnahmenpaket zum Ausbau der Photovoltaik auf Bundes- und Landesebene und einem intelligenten EE-Mix kann die durch den Kernenergie- und Kohleausstieg drohende Erzeugungslücke geschlossen werden." PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Branche begrüßt Pläne für schnelleren Solarenergie-Ausbau (Wed, 09 Oct 2019)
Branche begrüßt Pläne für schnelleren Solarenergie-Ausbau Solarbranche begrüßt Pläne zur Verdoppelung der Photovoltaik-Leistung bis zum Jahr 2030 / Geplanter... Die Solarbranche begrüßt die heute im Bundeskabinett verabschiedeten Pläne zur Aufstockung der Solarenergie-Ausbauziele im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030. Diese seien ein Schritt in die richtige Richtung, bedürften aber dringend weiterer Nachbesserungen und einer schnellen gesetzlichen Konkretisierung. Andernfalls sei die Versorgungssicherheit mit klimafreundlicher Energie bereits Mitte der zwanziger Jahre ernsthaft in Gefahr. Davor hatte jüngst ein Gutachten von Bonner Marktforschern gewarnt, das im Auftrag vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) und der Innovationsplattform The smarter E Europe erstellt wurde. Gegenüber den bereits im September verabschiedeten Eckpunkten hat die Bundesregierung nun ihre Pläne zum Ausbau der Photovoltaik konkretisiert. Demnach strebt sie an, bis 2030 den Anteil der Solarenergie an der Stromversorgung von derzeit rund 49 Gigawatt (GW) auf 98 GW und damit rund 17 Prozent zu verdoppeln. "Dieses Etappenziel müssen wir bereits in der Hälfte der Zeit - Mitte der 20er Jahre - erreichen, wenn wir die Klimaziele ernst nehmen", appelliert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW an die Politik. Er fordert die Bundesregierung auf, noch im Herbst Marktbarrieren wie den 52 GW-Förderdeckel zu beseitigen und die Ausbauziele im Erneuerbaren-Energien-Gesetz entsprechend anzuheben. Zu kurz springt die Bundesregierung nach Einschätzung des BSW auch im Wärmesektor. Die angekündigte Verbesserung der Förderkonditionen für den Einsatz von EE-Heizungen sei zu begrüßen und müsse zur Vermeidung von Attentismus schnell umgesetzt werden. Ohne verbindliche Mindeststandards zur Nutzung Erneuerbarer Energien bei der Heizungssanierung und ohne eine angemessene Bepreisung von Kohlendioxidemissionen werden Öko-Heizungen allerdings weiter eine Ausnahme bleiben. Mit der Solartechnik steht eine millionenfach bewährte und inzwischen sehr preiswerte Klimaschutztechnik zur Verfügung. Solarenergie genießt höchste Akzeptanzwerte und könnte ein Vielfaches der Treibhausgasemissionen einsparen. PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Nur jede vierte neue Heizung nutzt Erneuerbare Energien (Tue, 24 Sep 2019)
Nur jede vierte neue Heizung nutzt Erneuerbare Energien Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. fordert deutliche Nachbesserungen am Klimaschutzprogramm... Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW) fordert deutliche Nachbesserungen am Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. Andernfalls werde die erhoffte und dringend notwendige Energiewende im Wärmesektor weiter ausbleiben, sei ein wirksamer Klimaschutz nicht erreichbar. Der Anteil Erneuerbarer Energien am Wärmebedarf stagniert seit nunmehr sieben Jahren bei lediglich 13 bis 14 Prozent. Dies geht aus Zahlen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik hervor, die als unabhängiges Fachgremium vom Bundesumweltministerium eingerichtet wurde. Die Solarbranche begrüßt die Vorhaben der Bundesregierung, Förderanreize für den Heizungstausch ausbauen zu wollen. Zur Vermeidung von Attentismus müssten diese schnell und rückwirkend erfolgen. Der BSW hält den Versuch, allein dadurch den gewaltigen Modernisierungsstau in deutschen Heizkellern auflösen zu wollen, allerdings für unzureichend. Ein beschleunigter Heizungstausch sei nach BSW-Auffassung für einen nachhaltigen Klimaschutz zudem nur dann zielführend, wenn zugleich die Nutzung Erneuerbarer Energien auch im Wärmesektor endlich zur Regel werde. "Es ist klimapolitisch beschämend, dass nur jede vierte neue Heizung Solar-, Bio- oder Erdwärme nutzt", meint Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW. "Subventionen allein können dies nicht ändern. Ohne verbindliche Mindeststandards zur Nutzung Erneuerbarer Energien bei der Heizungssanierung und ohne eine angemessene Bepreisung von Kohlendioxidemissionen werden Öko-Heizungen weiter eine Ausnahme bleiben. Die Einführung von CO2-Preisen im Wärmesektor ist richtig, mit ihrer homöopathischen Höhe bleiben sie allerdings ein zahnloser Tiger." Gemeinsam mit anderen Branchenverbänden setzt sich der BSW für einen CO2-Einstiegspreis in Höhe von 60 Euro je Tonne ein, der anschließend kontinuierlich steigt. Das Klimaschutzprogramm sieht hingegen nur einen Einstiegspreis von 10 Euro je Tonne CO2 vor, was von nahezu allen Energieexperten als viel zu gering angesehen wird. Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass allein die Emission einer Tonne Kohlendioxid (CO2) global zu Schäden von rund 180 Euro führt. PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Förderdeckel für Solardächer fällt (Fri, 20 Sep 2019)
Förderdeckel für Solardächer fällt Solarbranche erleichtert über Streichung des Solardach-Deckels - Insgesamt ist das Klimapaket aber... Erleichterung über den Fall des Solardach-Deckels, insgesamt aber eher ernüchternd - so erste Reaktionen aus der Solarbranche auf das jüngst geschnürte Klimapaket der Bundesregierung. "Die Streichung des Förderdeckels für Solardächer wird in letzter Minute einen Markteinbruch abwenden, wenn sie jetzt umgehend gesetzlich fixiert wird. Insgesamt bleibt das Eckpunktepapier aber eher zaghaft und vage. Statt den Solarturbo zu starten, knüpft man einen fluglahmen Flickenteppich", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW). "Die Konkretisierung der Eckpunkte und der vereinbarte jährliche Monitoring-Prozess zur Einhaltung der Sektorziele wird hoffentlich zeigen, ob die Bundesregierung endlich die Reißleinen verfügbarer Fallschirme zieht. Denn nur armerudernd lässt sich der freie Fall in die Klimakatastrophe nicht abfangen", kommentiert Carsten Körnig die Klimaschutz-Eckpunkte. Unklar bleibt der Umfang der dringend notwendigen Beschleunigung des Photovoltaik-Ausbaus. Mehr als fraglich ist, ob mit dem Maßnahmenpaket die ebenfalls gewaltigen Potenziale der Solarthermie für die Raum- und Prozesswärme endlich gehoben werden. Erst jüngst warnten Marktforscher infolge des notwendigen Atom- und Kohleausstiegs vor einer Klimaschutz- und Stromlücke für den Fall, dass das jährliche Ausbautempo der Solarenergie nicht um ein Vielfaches beschleunigt werde. Der BSW befürchtet, dass die riesigen Klimaschutzpotenziale im Gebäudesektor weiter größtenteils brach liegen werden. "Der Versuch, einen schlafenden Riesen im Flüsterton zu wecken, ist vermutlich zum Scheitern verurteilt", so Körnig. Den Einstieg in die Bepreisung von Kohlendioxid im Wärmesektor bezeichnet der BSW als erfreulich. Allerdings wird die starke Deckelung von CO2-Preisen - weit unter den tatsächlichen Klimafolgekosten - bei gleichzeitig weitgehendem Verzicht auf gesetzliche Mindeststandards der Herausforderung nicht gerecht. "Gegen diese strukturellen Defizite der Klima- und Energiepolitik wird die Bundesregierung nicht ansubventionieren können", so Körnig. Im Rahmen der Konkretisierung der Eckpunkte könnten an einigen Stellen zumindest noch entscheidende Nachbesserungen erzielt werden. So müsse die geplante Förderung des Heizungstausches auch alte Gaskessel umfassen und den zumindest anteiligen Einsatz Erneuerbarer Energien voraussetzen. Mit der Solartechnik steht eine millionenfach bewährte und inzwischen sehr preiswerte Klimaschutztechnik zur Verfügung. Solarenergie genießt höchste Akzeptanzwerte und könnte ein Vielfaches der Treibhausgasemissionen einsparen. PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Keine Abwrackprämie für Heizungen ohne Umstieg auf Öko-Wärme (Thu, 19 Sep 2019)
Keine Abwrackprämie für Heizungen ohne Umstieg auf Öko-Wärme Solarwirtschaft warnt vor Mitnahme-, Lock-in-Effekten und wenig Mehrwert fürs Klima, falls Ölkessel... Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) begrüßt das sich abzeichnende Vorhaben der Großen Koalition, eine Abwrackprämie und steuerliche Förderung für den Austausch veralteter Heizungen aufzulegen. Die erhoffte Klimaschutzwirkung und damit verbundenen Kosten stünden allerdings nur dann in einem guten Verhältnis, wenn die neue Heizung zumindest anteilig Erneuerbare Energien nutze, schränkt der Verband ein. Dies müsse künftig zur Fördervoraussetzung werden. "Der Tausch von Ölheizungen einzig durch Gaskessel darf nicht belohnt werden. Andernfalls kommt lediglich ein Konjunkturprogramm für die Heizungsbranche voller Mitnahme- und Lock-in-Effekte mit überschaubarem Mehrwert fürs Klima", warnt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. Nur jede vierte neue Heizung nutzt nach BSW-Angaben derzeit Erneuerbare Energien. Der BSW erwartet, dass das viel zu langsame Modernisierungstempo in deutschen Heizkellern mit Hilfe der derzeit zwischen den Koalitionsfraktionen diskutierten Maßnahmen spürbar erhöht werden kann, wenn neben alten Ölkesseln auch der Austausch ineffizienter Gaskessel angereizt werde. Um eine anhaltende Verfehlung der Klimaziele und damit verbundene Strafzahlungen in Milliardenhöhe zu vermeiden, müsse aber gleichzeitig der Anteil von EE-Heizungen schnell vervielfacht werden. Mit Solarenergie, Bioenergie und Geothermie stünden ausreichend Alternativen bereit. Der Anteil Erneuerbarer Energien am Wärmebedarf stagniert seit nunmehr sieben Jahren bei lediglich 13 bis 14 Prozent. Dies geht aus Zahlen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik hervor, die als unabhängiges Fachgremium vom Bundesumweltministerium eingerichtet wurde. "Daran wird sich kaum etwas ändern, wenn die Politik das akute Klimaproblem im Wärmesektor weiterhin nur homöopathisch behandelt", so Körnig. Vom Klimakabinett erwartet der BSW deshalb den Beschluss eines konkreten und beherzten "Maßnahmen-Mix aus Fördern und Fordern". "Wir werden absehbar um verbindliche Mindestquoten zum Einsatz Erneuerbar Energien bei der Heizungssanierung nicht herumkommen. Bis dahin muss ein zumindest anteiliger EE-Einsatz Voraussetzung für die Vergabe von Fördermitteln werden", so Körnig. PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Appell an Klimakabinett: Photovoltaik-Ausbau beschleunigen, Förderdeckel streichen (Mon, 16 Sep 2019)
Appell an Klimakabinett: Photovoltaik-Ausbau beschleunigen, Förderdeckel streichen 52-Gigawatt-Deckel muss fallen Der Bundesverband Solarwirtschaft appelliert an das Klimakabinett, bei den entscheidenden Beratungen diese Woche unbedingt den bereits im nächsten Jahr wirksam werdenden 52-Gigawatt-Förderdeckel aus dem EEG zu streichen. Ansonsten wird der Zubau an Photovoltaikanlagen auf Privat- und Gewerbeimmobilien auf einen Bruchteil zusammenschrumpfen. Dies bedeutete die Arbeitslosigkeit von tausenden Menschen und ein weiteres Verfehlen der Klimaziele. Angesichts des beschlossenen Ausstiegs aus Kohle- und Atomkraft, der wachsenden Anzahl an Elektrofahrzeugen und der Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen wird künftig deutlich mehr Solarstrom benötigt werden als heute. Das bestätigt auch die vergangene Woche veröffentlichte Studie "Perspektiven im Strommarkt bis 2040" von EuPD Research (siehe dazu unsere Pressemitteilung https://bsw.li/32IYqHM). Der 2012 unter ganz anderen Vorzeichen beschlossene Photovoltaik-Förderdeckels bei Erreichen von 52 Gigawatt installierter Kapazität muss daher ersatzlos gestrichen werden. Link zum Appell https://bsw.li/2LAANvg PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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