BSW Solar: Pressemeldungen

Solarbranche und ihr Verband wachsen (Do, 23 Jan 2020)
Solarbranche und ihr Verband wachsen Solarwirtschaft blickt zuversichtlich in die 20er Jahre und will mit vereinten Kräften daraus... Die Solarbranche geht gestärkt in die 20er Jahre. Nach Schätzungen des Bundesverbands Solarwirtschaft e. V. (BSW) ist der Photovoltaik-Markt im vergangenen Jahr um rund 30 Prozent gewachsen. Auch der Inlandsabsatz für Solarstromspeicher legte nach BSW-Angaben zweistellig zu. Die damit einhergehende deutlich aufgehellte Branchenstimmung schlug sich auch in einer Stärkung des Verbandes nieder: In seinem Jubiläumsjahr 2019 konnte der BSW mehr als einhundert neue Mitgliedsunternehmen gewinnen. Auch für die kommenden Jahre zeigt sich Deutschlands Wirtschaftsverband für Solarenergie und Speicher zuversichtlich. Im Falle einer schnellen Umsetzung der Beschlüsse des Klimapaketes vom vergangenen Herbst stünden die Zeichen weiter auf Wachstum. Für dieses Jahr rechnet der BSW auch im Bereich der Solarwärme erstmals seit vielen Jahren mit einem deutlichen Anziehen der Nachfrage. Zum Jahreswechsel hatte die Bundesregierung die Förderanreize im Falle eines Heizungstausches deutlich verbessert und die Einführung einer CO2-Bepreisung im Wärmesektor angekündigt. "Die zahlreichen Neubeitritte sind Bestätigung und Ansporn zugleich. Mit der Unterstützung und Kompetenz einer starken Mitgliedschaft werden wir die 20er-Jahre zur Dekade der Solarisierung machen", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW. "Es bedarf eines starken Schulterschlusses, um die noch immer zahlreichen Marktbarrieren auf diesem Weg zu beseitigen. Nur im Zusammenwirken von Unternehmern aller Wertschöpfungsstufen und in wechselnden Allianzen mit zahlreichen anderen Verbänden außerhalb und innerhalb der EE-Branche werden wir die riesigen noch brachliegenden Solar- und Speicherpotenziale im Strom-, Wärme und Mobilitätssektor schnell genug heben. Alle Unternehmen, die dabei mit anpacken und die solare Zukunft gestalten wollen, sind bei uns herzlich willkommen." Der BSW und seine Vorgängerverbände können inzwischen auf eine 40-jährige Verbandsgeschichte verweisen. Im vergangenen Jahr feierte der BSW im Rahmen der Messe Intersolar Europe, der weltweit führenden Fachmesse für die Solarwirtschaft, sein 40-jähriges Jubiläum. PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Netzbetreiber rechnen mit deutlich mehr Solarstrom (Tue, 21 Jan 2020)
Netzbetreiber rechnen mit deutlich mehr Solarstrom 120-160 Prozent mehr Photovoltaik-Kraftwerkskapazität bis 2035 von Übertragungsnetzbetreibern... Die heimische Stromnachfrage wird kräftig wachsen und künftig deutlich stärker aus Solaranlagen gedeckt werden. Davon gehen inzwischen auch Deutschlands Übertragungsnetzbetreiber aus. Nach deren Einschätzung wird die solare Kraftwerkskapazität in den kommenden 15 Jahren gegenüber heute um rund 120 bis 160 Prozent zunehmen - je nach Entwicklung der politischen Rahmenbedingungen. Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW) fordert von der Bundesregierung eine umgehende Beseitigung von Marktbarrieren und die gesetzliche Beschleunigung des Photovoltaikausbaus noch in diesem Frühjahr. Der BSW begrüßt den gegenüber früheren Prognosen wachsenden Stellenwert der Photovoltaik. Unter Bezugnahme auf eine gemeinsam mit Bonner Marktforschern erstellte Strommarktprognose geht der Verband der Solartechnik und -speicheranbieter jedoch abweichend davon aus, dass die erwarteten solaren Kraftwerkskapazitäten bereits 2026/2027, also in der Hälfte der Zeit, errichtet sein müssen. BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig mahnt: "Andernfalls werden die Klimaziele verfehlt und eine Stromerzeugungslücke infolge des Atom- und Kohleausstiegs ist bereits in der ersten Hälfte der 20er-Jahre unvermeidlich." "Um den wachsenden Ökostromhunger verbrauchsnah zu decken, benötigen wir bis 2035 keine Verzweieinhalbfachung, sondern eine Vervierfachung der solaren Kraftwerkskapazität", erklärt Dr. Martin Ammon. Er ist Geschäftsführer von EuPD Research und Autor der Studie "Energiewende im Kontext von Atom- und Kohleausstieg", die er gemeinsam mit dem BSW und der Innovationsplattform für die neue Energiewelt The smarter E Europe jüngst herausgegeben hat. Nach Einschätzung von EuPD und BSW müssen die Kapazitäten von Batteriespeichern bis 2035 auf rund 30 Gigawatt gesteigert werden. Die Netzbetreiber erwarten hier je nach Szenario Zuwächse auf immerhin 16 bis 21 Gigawatt. Bislang wurden nach Angaben von EuPD Research gerade einmal 180.000 Gewerbe-, Heim- und Netzspeicher mit einer Kapazität von insgesamt rund einem Gigawatt in Deutschland installiert. Die installierte Photovoltaikleistung erreicht nach Daten der Bundesnetzagentur in Kürze die 50 Gigawatt-Marke. Nach BSW-Angaben sind in Deutschland inzwischen weit über 1,5 Millionen Solarstromanlagen in Betrieb. Hintergrund Die Übertragungsnetzbetreiber sind nach dem Energiewirtschaftsgesetz dazu verpflichtet, alle zwei Jahre einen Netzentwicklungsplan Strom für den Ausbau der Übertragungsnetze zu erarbeiten. Der vorliegende Szenariorahmenentwurf steht am Beginn dieses Verfahrens. Nach einer öffentlichen Konsultation des Entwurfs und weiterer Prüfung und Bearbeitung wird die Bundesnetzagentur voraussichtlich im Sommer 2020 den Szenariorahmen genehmigen. Die vom Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen EuPD Research erstellte Studie "Energiewende im Kontext von Atom- und Kohleausstieg - Perspektiven im Strommarkt bis 2040" liefert viertelstundengenau eine Prognose von Stromangebot und -nachfrage in Deutschland. Die Studie (https://bsw.li/2CZQff2) wurde in Kooperation mit dem BSW-Solar und der Innovationsplattform The smarter E Europe erarbeitet. Das Projekt wird unterstützt von BayWa r.e., E3/DC, Fronius, Goldbeck Solar, IBC Solar, Panasonic, SHARP, SIEMENS, sonnen, SUNTECH, TESVOLT und VARTA. PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Die heute von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Auktionsergebnisse zur Photovoltaik-Ausschreibung vom Dezember 2019 kommentiert BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig wie folgt: (Wed, 15 Jan 2020)
Die heute von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Auktionsergebnisse zur Photovoltaik-Ausschreibung vom Dezember 2019 kommentiert BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig wie folgt: Aktuelles Presse-Statement des Bundesverbandes Solarwirtschaft "Die Solarbranche hat einmal mehr ihre Leistungsfähigkeit für den Klimaschutz unter Beweis gestellt: Hohe Investitionsbereitschaft und große Akzeptanz bei niedrigen Kosten. Bedauerlich ist, dass nur jeder dritte Bieter einen Zuschlag erhalten hat. Das können wir uns angesichts des rasanten Klimawandels nicht mehr leisten. Zur Einhaltung der Klimaziele und zur Vermeidung von Strom-Erzeugungslücken muss das Ausbautempo der Photovoltaik gegenüber 2019 verdreifacht werden." Körnig appelliert an die Bundesregierung, die Beschlüsse zum beschleunigten Ausbau Erneuerbarer Energien und zum Abbau von Marktbarrieren vom Herbst letzten Jahres bei der Solarenergie nunmehr unverzüglich gesetzgeberisch umzusetzen und diesen schnell weitere Schritte folgen zu lassen. "Unsere Branche sowie private und gewerbliche Investoren stehen längst in den Startlöchern, um künftig einen deutlich größeren Anteil zur Energiewende und zum Klimaschutz beizutragen. Dafür muss der Förderdeckel für Solardächer wie versprochen umgehend fallen. Die Zielkorridore und Auktionsvolumen im EEG müssen deutlich heraufgesetzt werden." PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Drohende Strom- und Klimaschutzlücke: 20er-Jahre zur Dekade der Solarisierung machen (Thu, 09 Jan 2020)
Drohende Strom- und Klimaschutzlücke: 20er-Jahre zur Dekade der Solarisierung machen Breites Verbändebündnis für schnelleren EE-Ausbau und sofortige Abschaffung des... Deutschland droht schon in wenigen Jahren eine Stromlücke. Während Kern- und Kohlekraftwerke nach und nach vom Netz gehen, müssen fossile Energieträger in Mobilität und Wärme zunehmend durch strombasierte Alternativen ersetzt werden. Gut ein Dutzend führender Bundes- und Dachverbände aus den Bereichen Mittelstand, Handwerk, Energie- und Immobilienwirtschaft sowie Verbraucher- und Umweltschutz appelliert in einem offenen Brief an die Mitglieder von Bundesregierung und Bundestag, noch in diesem Frühjahr "konkrete gesetzliche Schritte für einen beschleunigten Ausbau Erneuerbarer Energien einzuleiten" und die Abschaffung des Photovoltaik-Förderdeckels - wie vom Bundeskabinett im Klimapaket versprochen - nunmehr "umgehend und ohne weiteren Zeitverzug gesetzlich umzusetzen." Die Absender des offenen Briefes (https://bsw.li/39SvBg6) vertreten die Interessen von mehreren 100.000 Unternehmen und mehr als 10 Millionen Bürgerinnen und Bürgern. Andernfalls drohten bereits im Frühjahr ein erheblicher Einbruch der Solartechnik-Nachfrage, große Schäden in der Solarbranche und ein Verlust klimapolitischer Glaubwürdigkeit, heißt es in dem gemeinsamen Verbändeschreiben, das neben dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) u. a. der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft, der Verband kommunaler Unternehmen und der Verbraucherzentrale Bundesverband gezeichnet haben. "Angesichts der vor uns liegenden Herausforderungen bei der Umsetzung der Klimaziele wäre es keinesfalls nachvollziehbar, wenn neben den gravierenden Problemen der Windbranche nun auch noch die Solartechnik mit ihren über 30.000 Beschäftigten und höchsten Akzeptanzwerten in der Bevölkerung in vermeidbare Schwierigkeiten geraten würde", so der Verbändeappell. "Wir müssen die 20er Jahre zu einer Dekade der Solarisierung machen und das Ausbautempo in der Photovoltaik verdreifachen. Der notwendige Ersatz nuklearer und fossiler Kraftwerkskapazitäten bei gleichzeitig steigendem Strombedarf ist ohne einen deutlich stärkeren Ausbau Erneuerbarer Energien undenkbar", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW. Das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI) hat erst diese Woche darauf hingewiesen, dass der zu schwache Ausbau der Erneuerbaren Energien bei gleichzeitig steigendem Stromverbrauch dazu führen wird, dass Deutschland das im Koalitionsvertrag verankerte 65-Prozent-Ökostromziel im Jahr 2030 sehr deutlich verfehlen wird. Eine vor wenigen Wochen veröffentlichte Studie des Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmens EuPD Research erwartet in den nächsten zehn Jahren ebenfalls eine deutliche Zunahme des Nettostromverbrauches (um gut ein Fünftel auf 657 Terawattstunden). Um den wachsenden Strombedarf zu decken, müsse kurzfristig ein deutlich schnellerer Photovoltaikausbau realisiert werden. Ansonsten entsteht bereits im Jahr 2022 eine Erzeugungslücke, die auf 70 Terawattstunden im Jahr 2030 anwächst, so die EuPD-Studie (https://bsw.li/2CZQff2). Vermeiden lässt sich diese Lücke, indem der Photovoltaik-Zubau auf mindestens 10 Gigawatt im Jahr erhöht wird, so dass im Jahr 2030 rund 160 Gigawatt (GW) Photovoltaikkapazität installiert sind (aktuell rd. 50 GW installiert, 2019 kamen knapp 4 GW hinzu). PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Deutscher Solarmarkt wächst um 30 Prozent (Tue, 31 Dec 2019)
Deutscher Solarmarkt wächst um 30 Prozent Nachfrage nach Photovoltaiksystemen zog 2019 kräftig an / Wichtigste Wachstumsimpulse: sinkende... Foto: Grammer Solar / R. Ettl Berlin, den 31. Dezember 2019: Die Nachfrage nach Solarstromanlagen zog 2019 nach einer ersten Bilanz des Bundesverbandes Solarwirtschaft um rund 30 Prozent an. „Wir freuen uns über die Marktbelebung, können aber noch nicht zufrieden sein. Es klaffen gravierende Lücken zwischen dem Erreichten und den Klimazielen. Wir werden diese Lücken schließen können, wenn wir das Ausbautempo verdreifachen“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e. V. (BSW). Auch die Versorgungssicherheit mit bezahlbarer und umweltfreundlicher Energie sei andernfalls gefährdet, warnt er: „Ohne einen deutlich schnelleren Ausbau Erneuerbarer Energien droht bereits in der ersten Hälfte der 20er Jahre eine Stromerzeugungslücke infolge des Atom- und Kohleausstiegs.“ Solarenergie genießt bereits seit Jahren die höchsten Akzeptanzwerte in der Bevölkerung unter allen Energieformen. Als Gründe für die jüngste Marktbelebung sieht der BSW vor allem den starken Preisverfall der vergangenen Jahre. Auch die verstärkte Klimadebatte und der Ausbau der Elektromobilität steigern nach BSW-Einschätzung die Investitionsbereitschaft in Solartechnik. Von der Politik wünscht sich der BSW im kommenden Jahr, diese Investitionsbereitschaft noch deutlich stärker zu nutzen. Körnig: „2020 müssen die Solarenergie-Ausbauziele endlich an die Klimaziele angepasst und Marktbarrieren wie die finanzielle Belastung der solaren Selbst- und Quartiersversorgung endlich abgeschafft werden.“ Am vordringlichsten sei jedoch die gesetzliche Umsetzung der von der Koalition im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030 ursprünglich bereits zum Jahreswechsel zugesagten Streichung des 52 GW-Förderdeckels für Photovoltaik im Erneuerbare-Energien-Gesetz. In der Sache sei sie zwar unstrittig, sie dürfe aber auch nicht länger Gegenstand verhandlungstaktischer Spielchen sein. „Die Abschaffung des Solardeckels muss im Januar abgeschlossen werden“, fordert Körnig. Aufgrund erwartbarer Vorzieheffekte drohe andernfalls bereits im Frühjahr 2020 ein Ausbaustopp neuer PV-Dächer. „Nur sehr schnelles Handeln kann diesen klimapolitischen Super-GAU und den damit verbundenen Imageschaden für die Bundesregierung in letzter Minute noch abwenden. Wer hätte angesichts eskalierender Klimaschäden noch Verständnis, wenn neben der Windkraft nun auch noch die Photovoltaik als unverzichtbarer Motor der Energiewende abgewürgt würde?“ Hintergrund Eine aktuelle Studie im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft kommt zu dem Schluss, dass der geplante Atom- und Kohleausstieg schon in wenigen Jahren zu Versorgungsengpässen führen könnte, wenn jährlich nicht mindestens 10 Gigawatt (GW) an neuer solarer Kraftwerksleistung errichtet werden. Die in Deutschland inzwischen installierten rd. 50 GW decken rd. 9 Prozent des Nettostromverbrauchs. 2019 wurden Solarstromanlagen mit einer Leistung von knapp 4 Gigawatt neu installiert. Mit Erzeugungskosten von unter 10 Cent je Kilowattstunde kostet Strom vom eigenen Gewerbedach oder Eigenheim nur noch ein Bruchteil gegenüber Strom vom Energieversorger. Neue, ebenerdig errichtete Solarstromanlagen im Kraftwerksmaßstab sind in Deutschland bei Stromerzeugungskosten von rd. 5 Cent je Kilowattstunde inzwischen sogar bereits wettbewerbsfähig. PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN: Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e. V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin presse@bsw-solar.de Tel.: 030 29 777 88-30 www.solarwirtschaft.de
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Nachfragesprung bei Solarheizungen erwartet (Tue, 31 Dec 2019)
Nachfragesprung bei Solarheizungen erwartet Solarbranche stellt sich darauf ein, dass sich Verbraucher vor erwartbarem Heizkostenanstieg in... Berlin, den 31. Dezember 2019 – Die Anreize für Verbraucher, in Solarheizungen zu investieren, werden sich zum Jahreswechsel durch jüngste Beschlüsse der Bundesregierung deutlich verbessern. Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW) rechnet mit einem spürbaren Anziehen der Solarwärme-Nachfrage. Dazu werde auch der für die nächsten Jahre zu erwartende Heizkostenanstieg infolge der in dieser Woche beschlossenen CO2-Bepreisung beitragen. „Hohe Abwrackprämien und attraktive solare Steueranreize bei absehbar steigenden CO2- und Heizkosten – das dürfte selbst die letzten Modernisierungsmuffel hinterm Ofen hervorlocken“, schätzt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e. V. Die Bundesregierung hat am 20.12. die Einführung einer CO2-Bepreisung im Wärmesektor erfolgreich durch Bundestag und Bundesrat gebracht. Nach BSW-Einschätzung müssen sich Verbraucher in der Folge auf einen Heizkostenanstieg in Höhe von rund 20 bis 30 Prozent einstellen.  Um klimabewusste Verbraucher davor zu schützen und den Modernisierungsstau in deutschen Heizungskellern aufzulösen, wird die Bundesregierung vom kommenden Jahr an den Austausch alter Heizungen durch ein effizientes solar unterstütztes Gas-Brennwertsystem mit 30 Prozent, im Falle eines Ölkesseltausches sogar mit 40 Prozent über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschussen. Dies geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des BAFA vom 30.12. hervor. Wer die mit einer solaren Heizungsmodernisierung verbundenen Ausgaben lieber von der Steuer absetzen will, kann über drei Jahre 20 Prozent der Kosten von der Steuerschuld abziehen. Weit über zehn Millionen Heizungen gelten in Deutschland als ineffizient und veraltet, 4,8 Millionen Heizungen werden noch mit Öl beheizt und 2,4 Millionen Heizungen nutzen bereits Solarkollektoren für eine klimafreundlichere Warmwasser- oder Raumwärmebereitstellung. Der BSW zeigt beispielhaft in einem Kurzfilm auf, wie ein alter Ölkessel auch im Winter durch ein solar unterstütztes modernes Gas-Brennwertsystem ersetzt werden kann und wie sich Energieverbrauch und Heizkosten damit deutlich senken lassen: bsw.li/2rO45eC PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN: Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e. V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin presse(at)bsw-solar.de Tel.: 030 29 777 88-30 www.solarwirtschaft.de
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50.000 neue Jobs durch Photovoltaik und Speicher (Thu, 05 Dec 2019)
50.000 neue Jobs durch Photovoltaik und Speicher Aktuelle Studie von Bonner Marktforschern: Ausbau von Photovoltaik und Speichern könnte Zahl der... Um eine Stromerzeugungslücke infolge des Atom- und Kohleausstiegs zu vermeiden, müssen Photovoltaik- und Speicherkapazitäten deutlich stärker ausgebaut werden. Bis zum Jahr 2030 könnten so über 50.000 neue Jobs in Deutschland entstehen. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmens EuPD Research hervor. Demnach kann die Zahl der Arbeitsplätze in der heimischen Photovoltaik- und Speicherbranche bis 2030 von derzeit 26.400 auf 78.000 gesteigert werden. Der Branchenumsatz wachse in der kommenden Dekade von fünf auf 12,5 Milliarden Euro. Die Arbeitsplätze entstehen überwiegend in den Bereichen Planung, Installation, Betrieb und Wartung von PV-Anlagen. Allein im Bereich der Wartung werden die Beschäftigtenzahlen von 9.200 auf 26.000 im Jahr 2030 ansteigen. Weiteres Potential ergibt sich zudem aus der Erschließung der Marktpotenziale von Mittel- und Langfristspeicher. Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW) fordert die Bundesregierung auf, bestehende Investitionsbarrieren für Solaranlagen und Speicher nunmehr schnell zu beseitigen und die im Klimaschutzprogramm definierten Ausbauziele für Solartechnik deutlich nachzubessern. Noch in diesem Jahr müsse der 52-Gigawatt-Deckel im Erneuerbare-Energien-Gesetz fallen, wie dies von der Bundesregierung in den letzten Wochen wiederholt versprochen wurde. Andernfalls drohe 2020 nach der Windbranche nun auch der Solarbranche ein Markteinbruch, der die Klimaschutzbemühungen konterkariere und tausende Jobs gefährde. BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig warnt: „Die Zeit läuft ab, weitere Verzögerungen sind unverantwortlich! Die 52-Gigawatt-Marke wird bereits in wenigen Monaten erreicht.“ Die vom Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen EuPD Research erstellte Studie "Energiewende im Kontext von Atom- und Kohleausstieg - Perspektiven im Strommarkt bis 2040" liefert viertelstundengenau eine Prognose von Stromangebot und -nachfrage in Deutschland. Zur Vermeidung einer Stromlücke, ausgelöst durch den Rückbau konventioneller Kraftwerke und steigende Stromverbräuche, zeigt die Studie einen notwendigen Wachstumspfad der jährlichen Photovoltaik-Installationen auf 10 Gigawatt (GW) auf. Dieser PV-Zubau müsse von einem starken Anstieg an Speicherkapazitäten flankiert werden.  Mit einer prognostizierten kumulierten Photovoltaik-Leistung von 162 GW und einem Bestand an 15 Gigawattstunden an Heim-, Gewerbe- und Netzspeichern im Jahr 2030 sind deutliche Beschäftigungseffekte verbunden.  Die Solarisierung der Energieversorgung ermöglicht nach Analysen der Marktforscher im Jahr 2040 ein Absinken des Strompreises auf unter 29 Cent je Kilowattstunde. Die Studie "Energiewende im Kontext von Atom- und Kohleausstieg - Perspektiven im Strommarkt bis 2040" wurde in Kooperation von BSW-Solar, EuPD Research und The smarter E Europe erarbeitet. Das Projekt wird unterstützt von BayWa r.e., E3/DC, Fronius, Goldbeck Solar, IBC Solar, Panasonic, SHARP, SIEMENS, sonnen, SUNTECH, TESVOLT und VARTA.  Die vollständige Studie kann hier angefragt werden. Pressegrafiken zum Thema finden Sie in unserer Mediathek. PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Solar-Geschäftsklima auf Allzeithoch (Fri, 22 Nov 2019)
Solar-Geschäftsklima auf Allzeithoch Ankündigungen der Bundesregierung für schnelleren Solartechnikausbau lassen Branchenstimmung... Der vom Bundesverband Solarwirtschaft erhobene Geschäftsklimaindex Photovoltaik befindet sich auf einem Allzeithoch (vgl. Pressegrafik). „Die vom Bundeskabinett im Klimaschutzpaket beschlossene Abschaffung des 52-Gigawatt-Förderdeckels sorgt für Zuversicht. Die Unternehmen verlassen sich darauf, dass die Marktöffnung für Solardächer wie versprochen noch in diesem Jahr erfolgt. Wir erwarten eine schnelle Anhebung der Photovoltaik-Ausbauziele und Zielkorridore im Erneuerbare-Energien-Gesetz“, erklärte BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig anlässlich der diesjährigen BSW-Mitgliederversammlung in Berlin.  Die Bundesregierung hatte im Rahmen des Klimaschutzprogramms beschlossen, bis zum Jahr 2030 die installierte Solarstromleistung auf rund 100 Gigawatt zu verdoppeln. Nach übereinstimmender Auffassung des Branchenverbandes und von Marktforschern muss diese Marke bereits Mitte der 20er Jahre erreicht werden. Nur so könne eine Stromerzeugungslücke infolge des Atom- und Kohleausstiegs vermieden werden, ohne die Klimaschutzziele weiterhin zu verfehlen. Solartechnik genießt in der Bevölkerung höchste Akzeptanzwerte und ist inzwischen sehr preiswert geworden. Der BSW forderte die Bundesregierung auf, zur Umsetzung angemessenerer Ausbauziele schnell weitere Marktbarrieren einzureißen. Seit Jahren ganz vorne auf der Wunschliste der Unternehmer: die Streichung der anteiligen EEG-Umlage auf selbst verbrauchten oder direkt belieferten Solarstrom für Miet- und Gewerbequartiere. „Die Diskriminierung solarer Selbst- und Direktversorger muss jetzt beendet werden“, so Körnig. Die Klimaschutzpläne der Regierung sorgen auch im Bereich der Solarwärme für Optimismus. „Wichtig ist auch hier, Ankündigungen wie zum Beispiel die Abwrackprämie für Ölheizungen oder die steuerliche Förderung von Solarheizungen schnell umzusetzen, damit geplante Investitionen nicht hinausgezögert werden“, so Körnig. „Es ist höchste Zeit, dass auch in den Wärmesektor mehr Modernisierungsdynamik kommt und das große Potenzial der Solarthermie in der Raum-, Prozess- und Fernwärme deutlich stärker genutzt wird.“  Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde Andreas Bruske, Geschäftsführer der ad fontes GmbH, neu in den 13-köpfigen BSW-Vorstand gewählt. Er wird dort künftig die Interessen des Handwerks vertreten und verfügt über jahrelange Erfahrungen bei der Installation von PV-, Solarthermieanlagen und Speichern. Zudem wurden die Vorstandsmitglieder Alexander Peter Naujoks (SMA Solar Technology AG), Michael Entrup (Hoppecke Batterien GmbH & Co. KG) und Peter Thiele (Sharp Electronics GmbH) in ihren Ämtern bestätigt.
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Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, zum heutigen Spitzengespräch "Konzertierte Aktion Mobilität" im Bundeskanzleramt und der Teilnahme der Bundeskanzlerin an der Eröffnung der neuen Volkswagen-Produktionsanlage: (Mon, 04 Nov 2019)
Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, zum heutigen Spitzengespräch "Konzertierte Aktion Mobilität" im Bundeskanzleramt und der Teilnahme der Bundeskanzlerin an der Eröffnung der neuen Volkswagen-Produktionsanlage: Pressestatement des Bundesverbandes Solarwirtschaft e. V. vom 4.11.2019 "Mobilitätswende und Solarisierung müssen Hand in Hand gehen. Der Umstieg auf Elektromobilität hilft dem Klimaschutz nur, wenn der Strom zu hundert Prozent aus Erneuerbaren Energien stammt. Um diese steigende Nachfrage bei gleichzeitigem Atom- und Kohleausstieg decken zu können, ist eine Vervielfachung der Solarstromkapazitäten notwendig. Die Verdoppelung der Solarstromkapazität auf rund 100 Gigawatt erst 2030 erreichen zu wollen, ist mit den Ausbauzielen der Elektromobilität unvereinbar. Wir werden Versorgungssicherheit und Klimaschutz nur dann gleichermaßen gewährleisten können, wenn 2030 bereits mehr als 150 Gigawatt Solarstromkapazität in Betrieb sind. Dies geht aus einer aktuelle Strommarktstudie von Bonner Marktforschern hervor. Bis 2040 steigt der Ökostrombedarf für E-Fahrzeuge demnach bereits auf jährlich rund 70 Terawattstunden. Damit der Solarstrom unkompliziert vor Ort für das Laden von Elektrofahrzeugen genutzt werden kann, müssen Marktbarrieren fallen und unnötige Umlagen und Abgaben beseitigt werden. Wie der Stellplatz für das Auto muss auch die mit einem Stromspeicher kombinierte solare E-Tankstelle zum Standard von Wohn- und Gewerbeimmobilien werden. Die Kombination von Solaranlagen auf dem Dach, Stromspeichern im Keller und Solar-Tankstellen vor der eigenen Haustür oder beim Arbeitgeber sollten gezielt angereizt werden. Erst ihr intelligentes Zusammenspiel machen die Elektromobilität klimafreundlich und auch preiswert." Der Bundesverband Solarwirtschaft hat vor Kurzem mit EU-Unterstützung einen Leitfaden zur klimafreundlichen Elektrifizierung gewerblicher Fuhrparks erstellt, der unter dem folgenden Kurzlink kostenfrei heruntergeladen werden kann: https://bsw.li/2mCqgpD PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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Neues BSW-Merkblatt: Umgang mit Photovoltaik-Altmodulen (Mon, 28 Oct 2019)
Neues BSW-Merkblatt: Umgang mit Photovoltaik-Altmodulen Photovoltaikmodule können jahrzehntelang klimafreundlichen Strom erzeugen / Altmodule müssen... Ein Vorteil der Photovoltaik besteht darin, dass sie bei fachgerechter Montage und Komponentenwahl jahrzehntelang Strom liefern kann. Werden Photovoltaikmodule aufgrund von Beschädigungen oder aus Altersgründen schließlich nicht mehr zur Solarstromerzeugung genutzt, müssen sie gemäß dem Elektro- und Elektronikgesetz (ElektroG) fachgerecht entsorgt werden. Schließlich enthalten sie wertvolle Rohstoffe. "Das Recycling von Solarmodulen ist heute technisch gut machbar. Entsorgungsfachbetriebe können Altmodule so verwerten, dass die enthaltenen Rohstoffe fast vollständig als Sekundärrohstoffe einem Produktionsverfahren zugeführt werden können", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW). "Daher ist es wichtig, dass ausrangierte Module in den Wertstoffkreislauf gelangen. Wo Altmodule abgegeben werden können und was dabei zu beachten ist, erfahren Besitzer von Photovoltaikanlagen, Installateure sowie Betreiber von Sammelstellen in unserem neuen Merkblatt." So können zum Beispiel Module aus privaten Haushalten kostenfrei bei ausgewiesenen Sammelstellen wie etwa Wertstoffhöfen oder den Rücknahmestellen der Hersteller und Vertreiber abgegeben werden. "Da bei Lichteinfall auf die aktive Zellschicht in Photovoltaik-Modulen eine elektrische Spannung entsteht, ist ein sorgfältiger Umgang mit abgebauten, zu entsorgenden Modulen wichtig", sagt Körnig. So sollten Modulkabel befestigt werden, Module sorgfältig gestapelt und gegebenenfalls mit Kantenschutz versehen werden. "Die solaraktive Seite des Modules sollte beim Stapeln immer nach unten zeigen, offene Kontakte und beschädigte Rückseitenfolien sollte man vor dem Abtransport isolieren." In Deutschland sind mehr als 1,7 Millionen Photovoltaikanlagen in Betrieb. Unter normalen Bedingungen kann ein Photovoltaikmodul mindestens 25 Jahre lang zuverlässig klimafreundlichen Strom liefern, meist auch deutlich länger. Der Branchenverband rechnet daher erst in gut zehn Jahren mit einer größeren Menge an Altmodulen. Das kostenlose Hinweispapier "Sicherer Umgang mit PV-Altmodulen" ist verfügbar auf https://bsw.li/2JsrkV0. PRESSEKONTAKT, REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN Konstantin Francke, Pressereferent Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Lietzenburger Straße 53 10719 Berlin Tel.: 030 / 29 777 88 30 www.solarwirtschaft.de
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